Bis 2016 weg vom FensterRöhrenfernseher werden rar
In Elektromärkten sind Röhrenfernseher schon ausgestorben und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie auch aus den Haushalten verschwunden sind. Einer neuen Studie zufolge könnte es schon in vier Jahren so weit sein.
Röhrenfernseher werden zur Ausnahme in deutschen Wohnzimmern: Anfang 2012 standen schon in vier von fünf Haushalten flache Geräte. Und es werden immer mehr, meldet der IT-Branchenverband Bitkom. Nach seiner Prognose werden die Röhren in den nächsten Jahren allenfalls als Zweitgeräte überleben, der Anteil von LED- oder Plasmafernsehern soll demnach bis 2016 auf 98 Prozent steigen.
Beliebt sind die Flachbildfernseher unter anderem wegen ihrer hohen Auflösung, die gestochen scharfe Bilder ermöglicht – zumindest wenn der Anschluss stimmt. HDTV gibt es ausschließlich über digitale Kanäle. Dazu gehören das digitale Satellitenfernsehen (DVB-S), digitales Kabelfernsehen (DVB-C) und internetbasierte Anschlüsse (IPTV). Über einen analogen Kabelanschluss oder den digitalen Antennenanschluss (DVB-T) kann HDTV nicht empfangen werden. Damit der Fernseher die HD-Signale auch verarbeiten kann, braucht er außerdem zusätzlich einen HDTV-tauglichen Empfänger, sofern dieser nicht schon im Fernseher integriert ist.
Im vergangenen Jahr nutzte noch jeder vierte Haushalt einen digitalen Antennenanschluss für den Empfang, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. 42 Prozent der Haushalte empfingen ihr Fernsehprogramm demnach per Satellit. Der Anteil der Kabelanschlüsse sank von 50 auf 46 Prozent. Die Akzeptanz von Pay-TV ist immer noch nicht besonders hoch: Nur fünf Prozent der Haushalte leisten sich demnach einen Pay-TV-Decoder für Zusatzprogramme.