Technik

Facebook-Timeline wird Pflicht: So funktioniert die neue "Chronik"

Das neue Design der Facebook-Profile in Form einer Chronik (auf Englisch: "Timeline") wird demnächst für alle Mitglieder des Online-Netzwerks Pflicht. Nutzer sollten sich beim Umstieg ein wenig Zeit nehmen und die veröffentlichten Informationen gründlich prüfen.

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg stellte das neue Design auf der F8-Entwicklerkonferenz im vergangenen September vor.
Facebook-Gründer Mark Zuckerberg stellte das neue Design auf der F8-Entwicklerkonferenz im vergangenen September vor.(Foto: AP)

Facebook macht die Chronik zur Pflicht. Es werde aber nichts ohne die ausdrückliche Benachrichtigung der Nutzer geändert, betonte eine Facebook-Sprecherin. Erst wenn man sein Profil aufsuche und die Freischaltung der Funktion bestätige, starte eine Frist von sieben Tagen, in der ein Facebook-Mitglied sein Profil noch vorab aufräumen kann, erklärte sie.

Großformatiges Titelbild

Mit der neuen Übersicht werden auf der Profilseite neben eigenen Posts künftig auch Termine wie der eigene Geburtstag oder der der Geschwister angezeigt. Nutzer können andere Ereignisse wie Jobwechsel oder Hochzeiten hinzufügen, unliebsame Einträge verschwinden lassen und ihr Profil mit einem neuen, großformatigen Titelbild verzieren.

Bisher hatten Facebook-Nutzer die Wahl, ob sie die alte Profilseite oder die neue Chronik verwenden. In den nächsten Wochen soll die neue Variante aber für alle Mitglieder des sozialen Netzwerks Pflicht werden, teilte das Unternehmen mit.

Privatsphäre-Einstellungen änderbar

Posts erscheinen auf der Chronik in zwei Spalten nebeneinander. Mit dem Stern in der oberen rechten Ecke lassen sich einzelne Einträge besonders hervorheben, der Stift daneben versteckt und entfernt Posts oder fügt Informationen wie Ort und Zeit hinzu. Neben dem Datum jedes Eintrags erscheint ein kleines Symbol, mit einem Klick darauf werden die Privatsphäre-Einstellungen geändert.

So können Informationen nur für Freunde, nur für bestimmte oder aber für alle Nutzer sichtbar gemacht werden. Zur Überprüfung gibt es bei den Profileinstellungen den Punkt "Anzeigen aus der Sicht von ...". Damit kann man nachvollziehen, wie die Seite zum Beispiel für den Chef aussieht.

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Quelle: n-tv.de

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