Der TagDas wird heute wichtig
Guten Morgen,
für die Nato steht heute die zweite große Bewährungsprobe seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump an. Beim Gipfeltreffen in Ankara müssen Deutschland und die anderen europäischen Alliierten Trump in einer Arbeitssitzung davon überzeugen, dass die Nato für die USA noch immer ein wertvolles Bündnis ist. Am zweiten und letzten Tag des Treffens geht es unter anderem um die Frage der Lastenteilung in der Allianz zwischen den USA und den übrigen Verbündeten. Trump hat wiederholt die Verteidigungsausgaben der europäischen Nato-Partner beklagt - diese betonten dagegen, dass sie ihre Investitionen zuletzt deutlich gesteigert haben. Und auch für Wolodymyr Selenskyj ist es ein wichtiger Tag: Er hofft auf einen Durchbruch für den Nachschub dringend benötigter Patriot-Flugabwehrraketen.
Diese Themen stehen heute ebenfalls auf der Agenda:
Die Deutsche Bahn stellt um 9.45 Uhr ihr drittes Sofortprogramm für kurzfristige Verbesserungen im Bahnverkehr vor. Konkret geht es dabei um bessere Kundenkommunikation. Fahrgäste sollen künftig besser bei Verspätungen und kurzfristigen Gleiswechseln informiert werden.
Der Bundestag berät erstmals über Vorschläge der Bundesregierung für zusätzliche Befugnisse von Polizei und Strafverfolgungsbehörden im digitalen Raum. Dabei geht es vor allem darum, Fotos und andere biometrische Daten automatisiert mit Daten aus dem Internet abzugleichen.
Das Statistische Bundesamt legt Zahlen zum Lehrkräftemangel vor - Altersstruktur, Teilzeitquote und Quer-/ Seiteneinstieg von Lehrkräften im Schuljahr 2024/25.
Seit Monaten spitzt sich der Kampf um die Commerzbank zu, nun will die Unicredit das finale Ergebnis ihres Übernahmeangebots veröffentlichen.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) legt um 14 Uhr in Genf einen Bericht zur weltweiten Lage bei der Krebs-Bekämpfung vor.
Im Mordprozess gegen einen Palliativarzt will das Landgericht Berlin ab 13 Uhr sein Urteil verkünden. Die Staatsanwaltschaft hat die Höchststrafe für den 41-jährigen Deutschen gefordert.
In Wimbledon bekommt es Alexander Zverev mit seinem sogenannten Angstgegner zu tun: Im Viertelfinale des Grand-Slam-Turniers trifft der deutsche Tennisprofi auf Taylor Fritz, gegen den er die vergangenen sieben Spiele verloren hat.
Während Argentinien in einem Fußball-Drama auch dank seines Superstars Lionel Messi das WM-Aus im Achtelfinale gegen Ägypten gerade noch verhindern konnte, hat auch die Schweiz nach einem Elfmeter-Krimi Mitfavorit Kolumbien aus dem Turnier geworfen. Heute steht nun eine kurze Pause an. Es ist der erste Tag seit Beginn der XXL-WM, an dem kein Spiel angepfiffen wird, bevor am Donnerstag Frankreich und Marokko ins Viertelfinale starten.
Starten Sie gut in den Tag. Mein Name ist Friederike Zörner. Bis zum frühen Nachmittag versorge ich Sie mit Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen oder Hinweisen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]ntv.de.