Bücher

75 Jahre Abwurf auf Hiroshima Wie die Atombombe in die Welt kam

Als am 6. August 1945 Hiroshima durch eine Atombombe zerstört wird, beginnt ein neues Zeitalter. Wie aus physikalischen Theorien diese Massenvernichtungswaffe entstehen kann, zeichnet der Comic "Die Bombe" minutiös nach und macht mit kleinen Details das Grauen begreifbar. Von Markus Lippold

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Rettende Menschen Am Ende bleibt Dankbarkeit

"Alt werden heißt verlieren lernen." Diese Erfahrung macht Michka Seld, als ihr immer mehr Wörter entfallen und sie in ein Seniorenheim umziehen muss. In ihrer immer enger werdenden Welt gibt es nur Marie und Jérôme als Lichtblick und die Hoffnung darauf, einen letzten Dank auszusprechen. Von Solveig Bach

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"Das KZ-Universum" Schöne Worte über das Morden

Der Franzose David Rousset verfasst 1945 kurz nach der Befreiung einen Bericht über seine Odyssee durch mehrere Konzentrationslager. Nun erscheint der Augenzeugenbericht erstmals auf Deutsch. Die Schilderungen entfalten einen gespenstischen Sog, dem man sich nicht entziehen kann. Von Thomas Schmoll

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Im Leben der anderen Wie Vilma B. die JVA Pankow austrickste

Wie sähe mein Leben aus, wenn ich jemand anderes wäre? Käme ich besser zurecht, würden sich manche Probleme von alleine auflösen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Justizkomödie "Ich an ihrer Stelle", in der es auch um ein Fehlurteil, Lügen und eine dysfunktionale Familie geht. Von Gudula Hörr

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Neuer Blick auf alte Annahmen Sind Menschen gar nicht böse?

Der Mensch ist des Menschen Wolf, ein blutrünstiges Scheusal, egoistisch, grausam und ohne Mitgefühl, jedenfalls wenn man ihn lässt. Kein Wunder, schließlich ist er das Ergebnis von Jahrtausenden Evolution, bei der sich nun einmal die Stärksten und Skrupellosesten durchsetzten, richtig? Von Thomas Leidel

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Kliesch, Fitzek, "Auris 2" Den Tod kann man hören

Ein verschwundenes Baby, ein undurchsichtiger Profiler, eine junge True-Crime-Bloggerin: In "Die Frequenz des Todes", dem zweiten "Auris"-Fall entführen die Autoren Kliesch und Fitzek die Leser erneut in die Welt der akustischen Forensik. Ein Thriller, den man lesen und hören muss. Von Thomas Badtke

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Lies doch mal PoC Schwarze Autoren mit starker Stimme

Acht Minuten und 46 Sekunden presst Derek Chauvin sein Knie in den Nacken von George Floyd. Weiß gegen Schwarz, Polizist gegen Mensch, bis Floyd nicht mehr atmen kann. Proteste weltweit folgen. Es ist Zeit, sich zu informieren und People of Colour zu Wort kommen zu lassen. Von Sabine Oelmann

Vor der "Arschbombe" aber immer schön checken, wie tief das Wasser ist, bitte!!

Alternativen zum Mittelmeer Wild Swimming in Deutschland

"Warum in die Ferne schweifen, sieh', das Gute liegt so nah!" An den Spruch erinnern Sie sich noch, als Sie Ihren Eltern damals vorschlugen, Ihre Asien- oder Afrika-Tour zu sponsern? Tja, nun ist es so weit und Sie freuen sich, dass Sie überhaupt verreisen dürfen. Hier ein paar Spitzentipps. Von Sabine Oelmann

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So kaputt, dass es wehtut In der Heroinhölle von Kensington

In "Long Bright River" lässt Liz Moore eine Polizistin nach ihrer süchtigen Schwester und einem Prostituiertenmörder suchen. Der Roman ist nicht nur spannend, er erzählt auch eine dramatische Familiengeschichte und zeichnet das Porträt eines Stadtteils, der im Drogensumpf versinkt. Von Katja Sembritzki

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Britisches Brexit-Unbehagen Ab wann lief eigentlich alles schief?

Die Schwiegermutter lässt rassistische Ressentiments vom Stapel, der Ehefrau wird "moralisches Überlegenheitsgetue" vorgeworfen und ein Clown holt die Faust raus. In seinem tragikomischen Roman "Middle England" seziert Jonathan Coe die Entfremdung der britischen Mittelschicht. Von Katja Sembritzki

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Comics für Jung und Alt Ein Abenteuer namens Kindheit

Blöde Schwestern, tolle Kumpels, verwunschene Häuser und eine Hundebande in Paris. Die Helden dieser Comics für Kinder stürzen sich ins Abenteuer. Und wachsen daran. Nur das mit den Analogtelefonen müsste vielleicht erklärt werden. Von Markus Lippold

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Lesen im Lockdown Wenn Fußpflege zur Liebeserklärung wird

Noch lautet das Motto: Wir bleiben zu Hause. Nur was tun, wenn alle Schubladen aufgeräumt, der Balkon bepflanzt und die Behelfsmasken genäht sind? Lesen natürlich! Zum Beispiel ein Buch über vergessene Bergleute, die Füße der Marzahner oder über Kinder im Angstsystem der Zeugen Jehovas.