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Der TagDeutscher Brandstifter muss 33 Jahre in US-Haft

23.03.2018, 21:27 Uhr

Wegen schwerer Brandstiftung ist in Los Angeles ein Deutscher zu 33 Jahren und 4 Monaten Haft verurteilt worden. Nach Überzeugung des Gerichts hatte der 30-Jährige zum Jahreswechsel 2011/2012 mehr als 40 Feuer in verschiedenen Stadtteilen von Los Angeles gelegt.

  • Der Mann, der an Autismus erkrankt ist, hatte vor allem Autos in Brand gesetzt. Verletzt wurde niemand, der Schaden wurde auf rund drei Millionen Dollar beziffert.

  • Als Motiv für die Taten des 30-Jährigen gilt die Behandlung seiner Mutter, die mehrfach vorbestraft war und nach der Flucht in die USA im Dezember 2011 nach Deutschland ausgeliefert wurde. Das Amtsgericht Frankfurt verurteilte sie 2013 wegen Betrugs in mehreren Fällen zu drei Jahren Haft.

  • Die US-Staatsanwaltschaft warf dem Sohn in der Anklageschrift deshalb vor, er habe aus Wut und Rache die USA "zum Brennen" bringen wollen.