Da waren's nur noch ...: Deutschlands Atomkraftwerke und der Atomkonsens
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Beginn des Atomausstiegs: Am 14.11.2003 geht in Stade an der Elbe erstmals in Deutschland ein Atomkraftwerk vom Netz. Der Abbruch des Meilers hat bereits begonnen und soll 2015 abgeschlossen sein.Bild 1 von 20 Im Mai 2005 geht dann auch im ältesten deutschen Atomkraftwerk im baden-württembergischen Obrigheim das Licht aus. Obrigheim war seit 1968 in Betrieb.Bild 2 von 20 Ende 2009 muss der älteste aktive Meiler in Deutschland, Biblis A, abgeschaltet werden - zum Unmut von RWE, ...Bild 3 von 20 ... denn der Betreiber setzte darauf, Strommengen aus anderen Kraftwerken auf die Biblis-Blöcke A und B übertragen zu können, um den Betrieb bis 2013 zu sichern. Doch Umweltministerium und Bundesverwaltungsgericht sagten Nein.Bild 4 von 20 Im Juni 2001 hatten die damalige rot-grüne Bundesregierung und die Stromindustrie ein Abkommen "über die geordnete Beendigung der Kernenergie" unterzeichnet. (Im Bild: Das Atomkraftwerk Brunsbüttel. Der Siedewasserreaktor wurde bereits in den 60er Jahren konzipiert.)Bild 5 von 20 Der so genannte Energiekonsens war nach jahrelangen Verhandlungen zu Stande gekommen. (Im Bild: Brokdorf. Die Inbetriebnahme 1986 war begleitet von heftigen Protesten.)Bild 6 von 20 Das Atomabkommen sieht für jedes der damals noch 19 deutschen Atomkraftwerke Restlaufzeiten vor. (Im Bild: Krümmel. Der Reaktor nahe Hamburg, Lübeck und Lüneburg ist technisch veraltet und erwarb sich in den letzten Jahren den Beinamen "Pannenreaktor".)Bild 7 von 20 Auf der Basis einer Gesamtlaufzeit von 32 Kalenderjahren ist für jede Anlage festgelegt, wie viel Atomstrom sie noch produzieren darf. (Im Bild: Unterweser. Wie alle noch am Netz befindlichen Reaktoren wurde auch das Akw Unterweser von Siemens gebaut.)Bild 8 von 20 Ist die Gesamtstrommenge erreicht, erlischt die Betriebsgenehmigung. (Im Bild: Lingen. Relativ moderner Druckwasserreaktor der vierten deutschen Akw-Generation.)Bild 9 von 20 Der Stromkonzern kann die nicht mehr produzierte Reststrommenge auf andere Atomkraftwerke übertragen, die dadurch länger laufen können. (Im Bild: Grohnde. Mit 1360 Megawatt eines der leistungsstärksten deutschen Kernkraftwerke.)Bild 10 von 20 Gerade diese Übertragungsmöglichkeit hatten Umweltverbände immer wieder kritisiert. (Im Bild: Grafenrheinfeld. Druckwasserreaktor der E.ON nahe Würzburg.)Bild 11 von 20 Die Umweltorganisation Greenpeace weist regelmäßig darauf hin, dass die Atommeiler ein "gefährliches Erbe" in Form hoch radioaktiver Abfälle hinterlassen. (Im Bild: Biblis A, Inbetriebnahme 1974.)Bild 12 von 20 Der Ausstieg aus der kommerziellen Nutzung der Kernenergie soll in den 2020er Jahren abgeschlossen sein. (Im Bild: Biblis B (links) wurde 1976 in Betriebe genommen.)Bild 13 von 20 Dann aber wird noch nicht endgültig Schluss sein: Die Brennstäbe strahlen noch Millionen von Jahren.Bild 14 von 20 Philippsburg I: Betrieb bis ca. 2015. Eigentümer: Energie Baden-Württemberg (EnBW).Bild 15 von 20 Philippsburg II ist seit 1984 am Netz.Bild 16 von 20 Gundremmingen B und C sind beide seit 1984 am Netz. Der Betrieb soll bis ca. 2018 fortgeführt werden.Bild 17 von 20 Isar 1 und Isar 2 produzieren zusammen rund 2280 Megawatt. Isar 1 ging 1977, Isar 2 1988 ans Netz. Beide Kraftwerke werden von E.ON betrieben.Bild 18 von 20 Neckarwestheim I und II sollten nach Wunsch des Betreibers 2017 gemeinsam abgeschaltet werden. Dafür beantragte EnBW Ende 2006 eine Übertragung von 46,9 TWh vom jüngeren Neckarwestheim II auf das ältere Neckarwestheim I.Bild 19 von 20 Das Bundesumweltministerium lehnte den Antrag jedoch ab. Neckarwestheim I geht daher voraussichtlich planmäßig Ende 2009 vom Netz. Neckarwestheim II soll als letzer Meiler 2021 abgeschaltet werden.Bild 20 von 20
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