Hochquoten-TaktikBeim Eurojackpot abräumen? Mathe-Professor verrät Trick

Wir haben keinen Einfluss darauf, welche Glückszahlen gezogen werden – aber wir können versuchen, die Höhe des möglichen Gewinns zu beeinflussen. "Hochquoten-Taktik" nennt sich das Ganze.
Aktuell sind 118 Millionen Euro im Eurojackpot. Das ist eine unglaublich hohe Geldsumme. Unglaublich gering sind dagegen leider die Gewinnchancen auf den Eurojackpot-Hauptgewinn, nämlich 1 zu 140 Millionen. Da es sich beim Eurojackpot um ein Glücksspiel mit Zufallszahlen-Ziehung handelt, hat statistisch gesehen jede Zahl zwischen 1 und 50 identisch hohe Chancen, gezogen zu werden. So weit, so frustrierend. Wir haben also eigentlich keine Chance – also nutzen wir sie! Fakt ist schließlich auch: Wer nicht mitspielt, kann nicht gewinnen. Also mitspielen. Und wer mitspielt, sollte zusehen, dass der Eurojackpot-Gewinn im (ja, ja: sehr unwahrscheinlichen) Erfolgsfall so hoch wie nur möglich ist. Das funktioniert laut Professor Christian Hesse, Experte für mathematische Statistik an der Universität Stuttgart, mit der Hochquoten-Strategie.
Das Ziel ist ein möglichst hoher Eurojackpot-Gewinn
Bekannte Tippmuster der Menschheit nutzen, bewusst andere Kreuzchen setzen, gewinnen – das sind die Basics, um möglichst viel Geld aus dem Eurojackpot zu holen. "Je weniger Konkurrenten die gleiche Tippfolge haben, desto höher ist der Gewinn des Einzelnen", zitiert das Hamburger Abendblatt Professor Hesse.
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Bekannt ist, dass sehr viele Lotto- oder Eurojackpot-Spieler ihre Zahlen aus Hochzeitstagen oder Geburtstagen zusammenstellen. Aus diesem Grund würden die Zahlen eins bis 12 für die Monate und die Zahlen bis 31 für die Tage sowie die 19 und die 20 für die Jahrhunderte stark überdurchschnittlich getippt, so der Experte. Wer sich den Hauptgewinn nicht mit genau diesen Glückstags-Tippern teilen möchte, muss bewusst andere Zahlen ankreuzen (und natürlich hoffen, dass diese gezogen werden). Die Hochquoten-Strategie basiert laut Professor Hesse auf einer speziellen Zahlen-Taktik:
Angekreuzt werden vier Zahlen, deren Summe größer als 155 ist.
"Damit vermeidet man Tippgleichkeit mit 80 Prozent der Datumstipper", sagt Statistik-Experte Hesse dem Hamburger Abendblatt.
Auch die Eurozahlen müssen noch stimmen
Wer viel Geld investieren will, um zunächst auf mindestens fünf Richtige zu kommen, muss 46 Kästchen ausfüllen und zusätzlich zu den vier Basis-Zahlen jeweils eine der übrigen Zahlen tippen. Das ist allerdings eine teure Angelegenheit. Zudem sind da ja noch die Eurozahlen zwischen eins und 12, von denen zwei korrekt getippt werden müssen. "Mit den 46 gespielten Kästchen kann man bei geschickter Wahl der Eurozahlen immerhin 46 der 66 möglichen Eurozahlen-Paare abdecken", sagt Hesse.
Wir finden: Vier Richtige sind auch schon aller Ehren wert und eine gute Basis für den ganz großen Gewinn. Der ist dann allerdings wirklich nur dem Zufall zu verdanken.
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