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Für ein trockenes GefühlSchwitzen am Po: Diese Mittel helfen bei nassem Gesäß

07.07.2026, 09:37 Uhr
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Wenn das Gesäß zur Sauna wird: Mit der richtigen Pflege bleibt es untenrum trocken. (Foto: IMAGO / ingimage)

Der Sommer bringt nicht nur Sonnenschein, sondern auch feuchte Herausforderungen. Ob beim Radfahren, im Büro oder einfach nur beim Spazierengehen: Ein nasser Po kann unangenehm sein. Doch es gibt effektive Mittel, um dem Schweiß den Kampf anzusagen.

Der Po als Tropengebiet? Klingt lustig, fühlt sich aber gar nicht so an, wenn sich auf dem Stuhl ein Abdruck bildet oder die Hose hinten dunkler wird als gewünscht. Schon der Verdacht auf ein nasses Hinterteil kann ausreichen, um innerlich Alarmstufe Rot auszurufen. Doch wie wird man das Problem los? Wir gehen der Sache auf den Grund.

Was führt zu Schweiß am Po?

Besonders bei sportlichen Männern geht es beim Training nicht nur unter den Achseln heiß her – auch der Po und der Schritt melden regelmäßig: "Hier wird gearbeitet!" Ob beim Radeln, Sprinten oder Stemmen im Fitnessstudio – das Hinterteil bleibt selten trocken. Und selbst ohne Sporteinlage kann die Hitze im Sommer dazu führen, dass es untenrum dampft wie in der Waschküche.

Entwarnung gleich vorweg: Der Schweiß kommt nicht aus reiner Boshaftigkeit. Der Körper hat an genau diesen Stellen ganz bewusst Schweißdrüsen installiert – sie sind also nicht zufällig da. Evolutionär clever gedacht, nur eben manchmal unangenehm in der Praxis.

Akute Hilfe: Das hilft sofort gegen Schweiß am Po

Wenn es hinten feucht wird und schnelle Hilfe gefragt ist, sind spezielle Antitranspirante punktgenau einsetzbar. Produkte wie der Odaban Deo Stick blockieren die Schweißdrüsen temporär und bremsen so die Produktion direkt an Ort und Stelle – auch im Intimbereich.

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Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.

So geht die Anwendung: Der Deo-Stick lässt sich zu jeder Tageszeit anwenden, für eine bessere Wirkung empfiehlt der Hersteller allerdings, ihn direkt vor dem Schlafengehen auf trockene, frisch gewaschene Haut aufzutragen – sonst ist der Effekt schneller dahin.

Tipp: Wenn Schweiß nicht nur fließt, sondern auch scheuert, ist Ärger vorprogrammiert – besonders am Po. Wer mit wunden Stellen durch zu viel Reibung und Feuchtigkeit kämpft, greift besser zu einer Deocreme, etwa wie der von Greendoor. Die bringt gleich ein Pflegepaket mit: Sheabutter, Kakaobutter und Aloe vera versorgen die Haut mit Feuchtigkeit, während Babassuöl laut Hersteller dazu führt, dass alles schön geschmeidig bleibt.

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Tägliche Hygiene ist das A und O – aber mit Gefühl

Wenn es im Schritt schwitzig wird, ist gute Hygiene Pflichtprogramm. Wer den Intimbereich regelmäßig und gründlich reinigt, kann nicht nur unangenehme Gerüche vermeiden, sondern auch Bakterien und Keime in Schach halten, die sich in der feuchten Umgebung besonders wohlfühlen. Dabei gilt: Weniger ist mehr. Statt aggressiver Duschgels empfiehlt sich eine milde, pH-neutrale Waschlotion.

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Durchzug ist wichtig – die richtige Unterwäsche macht den Unterschied

Unterwäsche, die nicht richtig atmet, wirkt im Sommer wie Frischhaltefolie am Gesäß: Es staut sich die Hitze, der Schweiß bleibt auf der Haut und das Unbehagen nimmt seinen Lauf. Materialien wie Baumwolle, Lyocell oder spezielle Mikrofaser-Stoffe saugen Feuchtigkeit nicht nur auf, sondern leiten sie auch vom Körper weg.

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Hausmittel als Helfer – Salbei als Schweißbremse

Salbei-Tee gilt nicht nur als Retter bei Halsschmerzen, sondern auch als effektiver Helfer gegen übermäßiges Schwitzen. Grund dafür sind die enthaltenen Gerbstoffe und ätherischen Öle, denen eine schweißhemmende Wirkung nachgesagt wird – so die AOK in ihrem Gesundheitsmagazin.

Noch praktischer: Der Tee lässt sich auch direkt auf die betroffene Stelle auftragen. Einfach abkühlen lassen, ein Tuch darin tränken und sanft über den Po wischen. Laut Dr. Böhm im AOK-Gesundheitsmagazin wirkt das Ganze antibakteriell, beruhigt die Haut und hilft, die Schweißdrüsen ein wenig zu zähmen – ganz ohne Chemie.

Beruhigende Pflege aus der Natur – Apfelessig als natürliches Deo

Ein weiteres, sehr wirksames Mittel aus der Speisekammer ist naturtrüber Apfelessig. Er reguliert den pH-Wert der Haut und trägt dazu bei, dass sich schweiß- und geruchsbildende Bakterien gar nicht erst ausbreiten können. Zudem hat er eine leicht zusammenziehende (adstringierende) Eigenschaft, wodurch die Schweißdrüsen temporär verengt werden.

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Für die Anwendung wird der Apfelessig im Verhältnis 1:1 mit lauwarmem Wasser gemischt. Nach dem Duschen wird ein Wattepad oder ein weiches Tuch mit der Mischung getränkt und die betroffene Hautpartie damit sanft abgetupft. Der anfänglich strenge Essiggeruch verfliegt nach dem Trocknen innerhalb weniger Minuten vollständig. Da Essig die Haut auch leicht austrocknen kann, empfiehlt es sich, diese Methode vor allem abends vor dem Schlafengehen anzuwenden, damit sich die Hautbarriere über Nacht regenerieren kann.

Diese Mittel helfen gegen ein schwitzendes Gesäß

Ein schwitzender Po ist kein Drama und definitiv kein Einzelfall. Fast jeder war schon mal mit einem feuchten Abdruck auf dem Stuhl oder einer klebenden Hose konfrontiert – besonders in der Sommerhitze wird das Hinterteil schnell zur Tropenzone. Die gute Nachricht: Mit ein paar simplen Maßnahmen lässt sich das Problem gut in den Griff bekommen.

Quelle: ntv.de