Der Börsen-Tag

Der Börsen-Tag Einstieg der Italiener treibt Aktien von Rüstungskonzern Hensoldt auf Rekord

Der Einstieg des italienischen Rüstungskonzerns Leonardo hat die Aktie des deutschen Rüstungselektronik-Herstellers Hensoldt auf ein Rekordhoch von 17,40 Euro katapultiert. Anschließend pendelt sich das Kursplus bei etwas mehr als fünf Prozent um 16,40 Euro ein. Seit am vergangenen Mittwoch das "Manager Magazin" über die weiteren Verkaufsabsichten des Finanzinvestors KKR berichtet hatte, ging es für die Hensoldt-Papiere inzwischen um bis zu 23,5 Prozent aufwärts.

Für einen 25,1-Prozent-Anteil zahlten die Italiener KKR mit 23 Euro je Aktie einen um 35 Prozent höheren Preis, als der Bund für seine Sperrminorität hingelegt hatte, erklärte Commerzbank-Analyst Sebastian Growe. Der Leonardo-Einstieg unterstreiche erst einmal Hensoldts grundsätzliche Attraktivität. Vom Quartalsbericht Anfang Mai erhoffe er sich mehr Klarheit - auch ob die Italiener möglicherweise noch mehr vorhaben.

Seit dem Börsengang im September 2020 haben sich die Hensoldt-Aktien für die Anleger glänzend entwickelt. Zu zwölf Euro ausgegeben, steht für den SDax-Neuling inzwischen ein Buchgewinn von bis zu 45 Prozent zu Buche. Der Nebenwerteindex kletterte seither um 35 Prozent.

Hensoldt
Hensoldt 13,92

Quelle: ntv.de

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