Der Börsen-Tag

Der Börsen-TagSchäden durch Flutkatastrophe steigen auf sieben Milliarden Euro

25.08.2021, 11:27 Uhr

Der Schaden durch die Flutkatastrophe Mitte Juli ist deutlich größer als bisher gedacht. "Wir rechnen jetzt mit Versicherungsschäden von rund sieben Milliarden Euro", sagt der Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Jörg Asmussen. Davon entfielen rund 6,5 Milliarden Euro auf Wohngebäude, Hausrat und Betriebe sowie rund 450 Millionen Euro auf Kraftfahrzeuge. "Mit fortschreitender Schadenaufnahme und -regulierung zeigt sich erst die Dimension dieses Extremereignisses." Bisher hatte der Verband den Schaden auf das obere Ende der Spanne von 4,5 bis 5,5 Milliarden Euro geschätzt.

Die Unwetterfront "Bernd" zog vom 13. bis 18. Juli über weite Teile Deutschlands hinweg und sorgte für Überschwemmungen mit mindestens 180 Toten. Schwere Schäden durch Starkregen und Hochwasser gab es vor allem in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, aber auch in Bayern und Sachsen. Bund und Länder haben einen 30 Milliarden Euro schweren Hilfsfonds auf den Weg gebracht. Aktuell gehen die Versicherer von rund 250.000 Schadenfällen aus - rund 200.000 an Häusern, Hausrat und Betrieben und bis zu 50.000 an Kraftfahrzeugen.

Eine Spur der Verwüstung

Quelle: ntv.de