Der Börsen-TagSchwankungen in Asien - "Märkte nicht überzeugt"
An den asiatischen Märkten herrscht weiter vielfach Abgabedruck. Im Sog des Ausverkaufs an der Wall Street schwanken die Kurse weiter erheblich. Denn mit den drastischen Reaktionen Regierungen in Europa auf die Corona-Pandemie steigen die negativen Einflüsse auf die Konjunktur. "Bisher sind die Märkte nicht davon überzeugt, dass solche Maßnahmen ausreichen werden, um einen starken Anstieg der Insolvenzen und der Arbeitslosigkeit zu verhindern", so Mark Haefele, Chief Investment Officer von UBS Global Wealth Management.
Für den Schanghai-Composite geht es um ein Prozent auf 2762 Punkte nach unten. Der Nikkei-225 steigt leicht um 0,4 Prozent auf 17.058 Zähler. Gesucht bei den Anlegern bleibt der "sichere Hafen" Yen. Der Hang-Seng-Index legt um 0,4 Prozent zu. Ein kräftigstes Plus verzeichnete der australische Leitindex S&P/ASX-200, für den es um 5,8 Prozent nach oben ging - der stärkste Tagesgewinn seit 1997.