Der Börsen-TagSinkende Ölpreise stützen Asien-Börsen leicht
Die ostasiatischen Aktienmärkte tendieren im Handelsverlauf nach schwächeren Vorgaben der Wall Street uneinheitlich. Dabei halten sich die Kursausschläge in Grenzen. Während der Ukraine-Krieg mit seinen Folgen für die Weltwirtschaft die Stimmung weiter belastet, zumal die angeblichen jüngsten Fortschritte bei den Friedensgesprächen zunehmend skeptisch gesehen werden angesichts fortgesetzter russischer Angriffe, kommt etwas Rückenwind von den Ölpreisen.
Diese fallen deutlich um rund 5 Prozent nach Berichten, wonach US-Präsident Biden die Freigabe von einer Million Barrel pro Tag aus den US-Ölreserven über einen Zeitraum von mehreren Monaten in Erwägung zieht. Das dämpft die Sorgen um die weltweit hohe Inflation zumindest etwas, wofür die extrem gestiegenen Energiepreise der Haupttreiber sind.
In Tokio gibt der Nikkei-Index um ein halbes Prozent nach auf 27.882 Punkte. Vom Yen kommen diesmal mutmaßlich keine Impulse, dort hat sich die Entwicklung etwas beruhigt, mit 122,30 je Dollar hält er die zuletzt gesehenen Erholungsgewinne.
In Hongkong geht es etwas deutlicher um 0,8 Prozent nach unten. Schanghai tendiert behauptet, nachdem in China die Einkaufsmanagerindizes für März in den Kontraktion anzeigenden Bereich gesunken sind. Dies war aber so schon erwartet worden, angesichts der strengen Lockdown-Politik Pekings zur Eindämmung immer wieder auftretender Corona-Infektionswellen. Seoul und Sydney halten sich knapp im Plus, in Sydney könnte das Marktbarometer damit bereits den achten Handelstag in Folge im Plus schließen.