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So sieht der deutsche "Playboy" im März aus.
So sieht der deutsche "Playboy" im März aus.(Foto: Ellen von Unwerth für Playboy März 2016)

Mach's noch einmal, Pam!: Anderson letztmals nackt im "Playboy"

Eine Ära geht zu Ende: die Ära der Nackedeis im amerikanischen "Playboy". Zum Schluss darf nun noch einmal Pamela Anderson zeigen, was sie hat, und über ihre "exhibitionistischen Züge" sprechen. Da sehen und hören wir doch nur zu gerne zu.

Die Ehre, noch ein letztes Mal die Hüllen und damit auch den Vorhang fallen zu lassen, gebührt Pamela Anderson: Die Sexikone strahlt nackt und mit der vollen Wucht ihrer Reize vom Cover der März-Ausgabe des "Playboy". Nicht nur in den USA, wo sie nun bereits zum 14. Mal die Titelseite des Magazins ziert, sondern auch in Deutschland, wo sie es in all den Jahren jetzt auch auf immerhin neun Cover-Einsätze gebracht hat. Doch während hierzulande theoretisch noch das eine oder andere Nacktshooting hinzukommen könnte, ist in den USA damit Schluss. Anders als in Deutschland will der "Playboy" ausgerechnet im Land der unbegrenzten Möglichkeiten künftig auf Nacktbilder verzichten.

Dass die Wahl des Motivs zum Abschied auf die Galionsfigur des Männermagazins fiel, kann nicht verwundern. Star-Fotografin Ellen von Unwerth hat es dabei geschafft, den unvergleichlichen Anderson-Look nochmal einmal perfekt in Szene zu setzen. Von den 48 Lebensjahren der Blondine ist nichts zu sehen - außer ihre typisch professionelle Souveränität im Umgang mit Nacktheit versteht sich.

"Ich musste mich übergeben"

Mehr als ein Vierteljahrhundert ist es her, dass Pamela Anderson zum ersten Mal auf einem "Playboy"-Cover in den USA zu sehen war. Das war 1989, in demselben Jahr, in dem die damals 22-jährige Kanadierin bei einem Football-Spiel entdeckt wurde: "Danach rief der 'Playboy' an und ließ mich nach L.A. einfliegen. Ich war noch nie zuvor geflogen", verrät Anderson im Interview, dass sie zum Abschied mit keinem Geringeren als Hollywood-Star James Franco für das Magazin geführt hat. "Der Fotograf verschoss nur eine einzige Filmrolle, weil ich mich vor Nervosität übergeben musste", berichtet Anderson von ihrem ersten "Playboy"-Shooting. Bald danach sollte sie über Jahre hinweg die meistgeklickte Frau im Internet sein.

Natürlich will der elf Jahre jüngere Franco in der Hoffnung auf intime Details auch wissen, was denn ihr verrücktestes Erlebnis in der "Playboy"-Mansion gewesen sei: "Du meine Güte, wo soll ich da anfangen?", lacht die Mutter aller Bunnys und bleibt vage: "Ich bin mir sicher, dass einer meiner Söhne dort gezeugt wurde."

Sexy im Kopf

Dann spricht Franco sie auf ihre Zukunftspläne als Schauspielerin an: Anderson berichtet stolz, dass Star-Regisseur Werner Herzog sie angerufen habe, und orakelt gekonnt, es liege etwas in der Luft. Das findet so ziemlich jeder bei ihrem Anblick. Doch von sich selbst sagt Anderson: "Ich würde mich selbst nicht als schön bezeichnen, aber ich habe eine starke sinnliche Ausstrahlung. Darauf reagieren die Leute stärker als auf körperliche Reize - der Geist eines Menschen altert nie!"

Wohl wahr! Wer würde bei ihren "Playboy"-Fotos nicht in erster Linie Andersons mentale Vorzüge im Blick haben? Eher eine untergeordnete Rolle spielt indes natürlich, dass sie über sich auch sagt: "Ich habe leicht exhibitionistische Züge, ich vergnüge mich gern und liebe Spaß."

Die Motive von Pamela Anderson im "Playboy" gibt es unter playboy.de

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Quelle: n-tv.de

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