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Bob Dylan hat eine treue Fangemeinde, und das seit Jahrzehnten.
Bob Dylan hat eine treue Fangemeinde, und das seit Jahrzehnten.(Foto: REUTERS)
Donnerstag, 13. Juni 2013

Die Legende spielt auf: Bob Dylan kommt nach Deutschland

Nur etwa ein Jahr mussten die Fans auf die Musiklegende warten. Nun beehrt Bob Dylan Deutschland wieder und gibt Konzerte in vier Städten.

US-Musiklegende Bob Dylan kommt im Oktober nach Deutschland. Der 72-Jährige startet seine Tour am 18. Oktober in Hannover und ist danach in Hamburg, Düsseldorf und Berlin zu sehen. Das teilte die Berliner Veranstaltungsagentur Semmel mit. Der Vorverkauf für die Tickets startet an diesem Freitag.

Dylan, der eigentlich Robert Allan Zimmermann heißt, ist einer der bedeutendsten Folk- und Rockmusiker weltweit. Er hat bisher mehr als 110 Millionen Tonträger verkauft und rund 35 Studioalben veröffentlicht, etwa "Tempest" (2012). In Deutschland war Dylan zuletzt live 2012 zu sehen.

Geehrt und umstritten

In den letzten Jahren galt der Rock-Poet sogar immer wieder durchaus als einer der Favoriten für den Literatur-Nobelpreis. Anfang Juni wurde bekannt, dass er mit dem französischen Verdienstorden Légion d'honneur geehrt wird. Das sorgte in Frankreich für reichlich Wirbel: Die Zeitung "Le Canard Enchainé" berichtete im Mai, der Großkanzler des Ordens, General Jean-Louis Georgelin, sei gegen eine Ehrung Dylans, weil der Sänger im Vietnamkrieg pazifistische Positionen bezogen und Marihuana geraucht habe. Die Chefin der rechtsextremen Partei Front National, Marine Le Pen, sagte, es würde sie "schockieren", würde  Dylan die Auszeichnung erhalten. Inzwischen werde offenbar "jeder Beliebige" mit der Aufnahme in die Ehrelegion geehrt.

Dagegen verwies Kulturministerin Aurélie Filipetti darauf, dass Dylan in seiner Heimat mit der höchsten zivilen Auszeichnung, der Freiheitsmedaille, geehrt wurde. "Es wäre auf jeden Fall ein gutes Zeichen für Frankreich und  für alle, die den Rock 'n' Roll und die Musik im Allgemeinen  lieben, wenn Bob Dylan geehrt würde", sagte die Ministerin.

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Quelle: n-tv.de

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