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"Django Unchained" ist der neueste Film, in dem Jackson zu sehen ist.
"Django Unchained" ist der neueste Film, in dem Jackson zu sehen ist.(Foto: picture alliance / dpa)

"Schwarze kämpfen immer noch": Jackson unzufrieden mit Obama

Die meisten US-Amerikaner setzen große Hoffnungen in Barack Obama, als sie ihn 2009 zum Präsidenten wählen. Doch nach dem Ende der ersten Amtszeit sind viele enttäuscht. Der Schauspieler Samuel L. Jackson nimmt Obama deshalb in die Pflicht.

US-Schauspieler Samuel L. Jackson ist von der bisherigen politischen Bilanz von US-Präsident Barack Obama enttäuscht - und hofft auf Besserung in dessen zweiter Amtszeit. "Zufrieden bin ich nicht, da geht es mir wie vielen anderen auch", sagte Jackson der "Frankfurter Rundschau". "Ich hätte mir eine grundlegendere Gesundheitsreform gewünscht, und dass sich der Arbeitsmarkt mehr entspannt hätte." Zudem habe sich für schwarze Amerikaner kaum etwas geändert: "Die Schwarzen kämpfen immer noch denselben Kampf."

Nach der Wiederwahl könne Obama nun damit anfangen, "die Versprechen seiner Kampagne auch wirklich umzusetzen", sagte Jackson, der derzeit in Quentin Tarantinos "Django Unchained" im Kino zu sehen ist. Er hatte den demokratischen Präsidenten im Wahlkampf unterstützt. Den Republikanern machte Jackson schwere Vorwürfe; sie würden "lieber das Land in den Ruin stürzen", als Obama einen Erfolg zuzugestehen.

Der alte und neue Präsident wird an diesem Sonntag im Weißen Haus in einer kleinen Zeremonie offiziell für weitere vier Jahre vereidigt. Am Montag wiederholt er das Ritual vor den Augen der Nation bei der feierlichen Amtseinführung auf den Stufen des Kapitols in Washington. Bei Obamas erster Amtseinführung 2009 hatte Jackson eine Rede gehalten. Diesmal nimmt er nicht teil.

Quelle: n-tv.de

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