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Cristiano Ronaldo gilt als Paradebeispiel für den spornosexuellen Mann.
Cristiano Ronaldo gilt als Paradebeispiel für den spornosexuellen Mann.(Foto: picture alliance / dpa)

Metrosexualität war gestern: Mann von heute ist "sporno"

Früher wurden Frauen mit Geld und Garderobe beeindruckt. Heute setzen Männer auf ihren Körper. Ein britischer Wissenschaftlicher beschreibt den neuesten Trend beim starken Geschlecht.

"Sporno" heißt der neueste Trend unter Männern. Mit der Zusammensetzung aus Sport und Porno werden landläufig Männer bezeichnet, die sich selbst als Sportler und Sexsymbol verstehen. Besonders wichtig ist "Spornosexuellen", nicht aufgrund ihres Verstandes oder ihrer Kleidung geschätzt zu werden, sondern wegen ihres Körpers. Solche Männer wollen sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit entblößen und präsentieren.

Die Bezeichnung "sporno" geht auf den britischen Journalisten Mark Simpson zurück. Er veröffentlichte den Essay "The metrosexual is dead. Long live the 'spornosexual'" in der englischen Zeitung "Telegraph" und diskutierte dort den Einfluss von Selfies, sozialen Netzwerken und Pornos auf das Geltungsbedürfnis von Männern.

Simpson gilt auch als (Mit-)Erfinder des Begriffs "Metrosexualität". Spornosexuelle sieht er jedoch noch als Steigerung von Metrosexuellen: "Der Spornosexuelle ist die extremere, übersexualisierte und körperfokussierte Version des 'Metros'."

Bereits vor Jahren, nach aufreizenden Modekampagnen mit Italiens Nationalmannschaft oder David Beckham, wagte Simpson die These, Schwule aus der Modebranche machten womöglich aus Spaß den Homo-Porno-Chic zum Mainstream.

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Quelle: n-tv.de

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