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Im Streit um seinen Umzug nach Belgien will der französische Schauspieler Gérard Depardieu nun seinen Pass abgeben.
Im Streit um seinen Umzug nach Belgien will der französische Schauspieler Gérard Depardieu nun seinen Pass abgeben.(Foto: dapd)

Pass-"Scherz" von Depardieu: Putins Sprecher schaltet sich ein

Gérard Depardieu sorgt für reichlich Verwirrung: Erst kündigt der Schauspieler den Verzicht auf die französische Staatsbürgerschaft an. Dann heißt es, er will nach Belgien umsiedeln. Und am Ende sorgt der 63-Jährige mit Verlautbarungen über eine angebliche Einbürgerung in Russland für Aufsehen - bis in die russische Machtzentrale.

Der Filmstar Gérard Depardieu, der im Streit um seine geplante Steuerflucht nach Belgien den Verzicht auf die französische Staatsbürgerschaft angekündigt hat, hat mit einer Äußerung über eine angebliche Einbürgerung in Russland für Verwirrung gesorgt. Depardieus in der Presse zitierte Äußerung, Russlands Präsident Wladimir Putin habe ihm bereits einen Pass geschickt, sei "wahrscheinlich ein Witz" gewesen, sagte Putins Sprecher Dmitri Peskow. "Ich habe nichts dergleichen gehört. Das ist ganz offensichtlich ein Scherz."

Die französische Zeitung "Le Monde" hatte Depardieus Äußerung, Putin habe ihm einen Pass geschickt, am Dienstag unter Berufung auf Freunde des Schauspielers zitiert. Der 63-Jährige hatte am Sonntag angekündigt, aus Empörung über Äußerungen des französischen Premierministers Jean-Marc Ayrault im Zusammenhang mit dem Steuerstreit seinen Pass abzugeben. Ayrault hatte Depardieus geplante Flucht vor den erhöhten Spitzensteuersätzen in Frankreich als "erbärmlich" bezeichnet.

Quelle: n-tv.de

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