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Thomas Gottschalk las Mönchen aus seinem Buch "Herbstblond" vor.
Thomas Gottschalk las Mönchen aus seinem Buch "Herbstblond" vor.(Foto: imago/Hoffmann)

Folgenreicher Sturz in Jerusalem: Thomas Gottschalk moderiert aus Rollstuhl

Er ist einer der bekanntesten Showmaster Deutschlands - und muss nun auf Rädern moderieren: Thomas Gottschalk. In Jerusalem stürzte der Lockenkopf und riss sich den Quadrizeps am Knie.

Der TV-Moderator Thomas Gottschalk hat sich in Israel einen Sehnenriss zugezogen. In Jerusalem stürzte er der "Bild"-Zeitung zufolge auf der Straße und konnte sich nicht mehr alleine fortbewegen. An seinem Knie war der Quadrizeps gerissen. Gottschalk ließ sich auf Anraten des ehemaligen Mannschaftsarztes des FC Bayern München, Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, nach Deutschland transportieren.

Der Quadrizeps ist für die Streckung des Knies zuständig. Ärzte in Tübingen operierten Gottschalk und befestigten die Sehne des Muskels wieder an der Kniescheibe – mit einem Dübel aus Titan. "Ich bin ja nicht der Erste, der auf heiligem Boden ins Straucheln geriet. Insofern nehme ich den Schmerz in Demut auf mich", sagte der 65-Jährige.

Der Heilungsprozess dauert zwischen sechs und zwölf Wochen. Vorerst muss Gottschalk nun also aus dem Rollstuhl moderieren, wie auch heute Abend bei "Die 2 – Gottschalk & Jauch gegen Alle" (20.15 Uhr / live bei RTL). "Wir sind ziemlich beste Freunde – und Nachtschwester Barbara Schöneberger hat mein vollstes Vertrauen", sagte er.

Gottschalk war nach Israel gereist, um im Benediktiner-Kloster am Berg Zion in Jerusalem die Aschermittwochsmesse zu feiern. Dabei empfangen Katholiken ein mit Asche gemaltes Kreuz auf der Stirn. Am Tag davor hatte Gottschalk eine Lesung vor den Mönchen gehalten.

Quelle: n-tv.de

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