Freitag, 24. September 2010
16.000 SMS vom Diensthandy: Trotz Tippwut keine Kündigung
Obwohl er von seinem Diensthandy 16.000 private SMS abgesetzt hat, darf ein Flughafen-Arbeiter zumindest vorläufig seinen Job behalten. Das Arbeitsgericht Frankfurt erklärte die gegen den Mann verhängten Kündigungen der Lufthansa-Catering-Tochter LSG Sky Chefs für ungültig. Allerdings nur aus einem Grund: Die Firma hat zu lange gezögert.
Erst nach 22 Monaten habe das Unternehmen eingegriffen habe, obwohl Monat für Monat hohe Handyrechnungen einliefen, sagte die Richterin. "Ihm hätte zuerst die gelbe Karte gezeigt werden müssen." Der Mann hatte eingeräumt, dass er sein Diensthandy zu privaten Zwecken benutzt und einen Schaden von mehr als 2500 Euro verursacht hat (Az.: 24 Ca 1697/10).
dpa
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