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Sport
Magnus Carlsen erarbeitete sich den Sieg, indem er den Druck immer mehr verstärkte.
Magnus Carlsen erarbeitete sich den Sieg, indem er den Druck immer mehr verstärkte.(Foto: AP)
Sonntag, 09. November 2014

Anand wirft zweites Spiel weg: Champion Carlsen legt bei Schach-WM vor

Zweites Spiel, erster Sieg: Schach-Weltmeister Magnus Carlsen gelingt bei der Schach-WM gegen Herausforderer Viswanathan Anand der erste Wirkungstreffer. Mit präzisen Zügen baut Carlsen soviel Druck auf, dass Anand in Zeitnot die Kontrolle verliert.

Titelverteidiger Magnus Carlsen ist bei der Schach-WM in Sotschi gegen seinen indischen Herausforderer Viswanathan Anand mit einem Sieg in der zweiten Partie in Führung gegangen. Anand gab nach drei Stunden und 50 Minuten nach einem Fehler in Zeitnot auf. Der 23-jährige Norweger Carlsen führt vor dem Ruhetag am Montag mit 1,5:0,5.

So läuft die Schach-WM

Die Schach-Weltmeisterschaft 2014 wird vom 7. bis 28. November im russischen Sotschi ausgetragen. Es stehen sich der Titelträger Magnus Carlsen aus Norwegen und der fünfmalige Weltmeister Viswanathan Anand aus Indien gegenüber. Das erste Match startet am 8. November um 17 Uhr deutscher Zeit. Der Weltverband Fide überträgt live auf seiner Internetseite.
Es gewinnt der Spieler, der zuerst 6,5 Punkte erreicht. Maximal werden 12 Duelle ausgetragen. Wenn es danach unentschieden stehen sollte, werden 4 Tie-Breaks gespielt.

"Es ist schade, dass ich die Partie so wegwarf, da ich wieder etwas ins Spiel zurückgefunden hatte", sagte Anand. "Eigentlich war nicht viel los, wenn ich ehrlich bin. Ich hatte eine leichte Initiative, aber mehr nicht", meinte Carlsen. Der Weltmeister eröffnete mit der Spanischen Partie, ging aber am Tag des Mauerfalls der supersoliden Berliner Verteidigung aus dem Wege, die ihm der Inder anbot. Stattdessen entwickelte sich eine ruhige Partie, in der Carlsen anfing, durch feine Manöver seine Figuren bedrohlich am Königsflügel zu postieren, um dem gegnerischen Monarchen zu Leibe zu rücken.

Anand schien alles unter Kontrolle zu haben. Doch je unangenehmer die Situation für seinen König zu werden schien, desto ungenauer agierte er. Der 44-jährige Inder tauschte im falschen Moment die Leichtfiguren und landete in einem schlechten Schwerfigurenendspiel. Hier verstärkte Carlsen durch präzise Turmzüge den Druck auf die gegnerischen schwachen Bauern und beherrschte die e-Linie.

Just in dem Moment, in dem Anand sich zu befreien drohte, leistete er sich in Zeitnot einen entscheidenden Fehler und ließ Dame und Turm des Gegners in die siebte Reihe eindringen. Er sah sein Malheur und gab auf. Am Dienstag geht es mit der dritten Partie weiter.

Quelle: n-tv.de

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