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Aber er hat sich doch entschuldigt - den DFB interessiert's nicht: Baier muss die nächste Partie seines FCA von der Tribüne aus verfolgen.
Aber er hat sich doch entschuldigt - den DFB interessiert's nicht: Baier muss die nächste Partie seines FCA von der Tribüne aus verfolgen.(Foto: imago/DeFodi)
Mittwoch, 20. September 2017

"Krass sportwidriges Verhalten": DFB brummt Baier Sperre und Geldstrafe auf

Die nicht wirklich nette Geste des Augsburger Fußballprofis Daniel Baier in Richtung Leipzigs Trainer Ralf Hasenhüttl hat Folgen: Der DFB sperrt den Kapitän des Bundesligisten für ein Spiel - dazu gibt es noch eine saftige Geldstrafe. Damit sollte das Thema erledigt sein.

Daniel Baier vom FC Augsburg ist nach seiner obszönen Geste im Bundesligaspiel gegen RB Leipzig (1:0) für ein Spiel gesperrt und mit einer Strafe von 20.000 Euro belegt worden. Das DFB-Sportgericht wertete die Aktion vom Vorabend als "krass sportwidriges Verhalten". Die kommende Partie beim VfB Stuttgart muss Baier somit aussetzen. Wie der Verband mitteilte, hat der Kapitän der Schwaben dem Urteil bereits zugestimmt - es ist damit rechtskräftig.

Baier hatte in der 74. Minute in Richtung Leipzig-Trainer Ralph Hasenhüttl eine provozierende Handbewegung unterhalb der Gürtellinie gemacht. Für die Aktion entschuldigte er sich via Instagram. Er habe in der Nacht "kein Auge zugetan", schrieb er dort. Er sei in besagter Szene seiner "Vorbildfunktion als Kapitän des FCA nicht gerecht geworden". Baier entschuldigte sich für seine "sinnlose Geste bei all denjenigen, die dies als Beleidigung aufgefasst haben".

Leipzigs Trainer Ralf Hasenhüttl blieb auch einen Tag nach dem Spiel unversöhnlich. "Ich habe ihm nach dem Spiel gesagt, was ich davon halte. Bei aller Emotion, ich habe schon emotionalere Spiele gesehen, Spiele, bei denen es um mehr ging, aber so eine Aktion habe ich noch nie gesehen", sagte der Österreicher. Er müsse sich "nicht alles gefallen lassen, deswegen war mir in dem Moment nicht danach, eine Entschuldigung anzunehmen". Dennoch sei das Thema für ihn "erledigt"

Quelle: n-tv.de

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