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Zwei, die sich nicht riechen können: Maria Scharapowa und Serena Williams, hier am 8. Juni 2013 bei den French Open. Williams hatte Scharapowa gerade 6-4, 6-4 geschlagen.
Zwei, die sich nicht riechen können: Maria Scharapowa und Serena Williams, hier am 8. Juni 2013 bei den French Open. Williams hatte Scharapowa gerade 6-4, 6-4 geschlagen.(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Zicken-Zoff auf dem "heiligen Rasen": Scharapowa und Williams auf 180

Auf dem Tenniscourt sind Maria Scharapowa und Serena Williams schon seit Jahren heiße Rivalinnen. Am Wochenende lieferten sich die beiden aber einen regelrechten Zickenkrieg - der Details aus dem Liebesleben der beiden Sportlerinnen offenbarte.

Das Tennis-Turnier von Wimbledon hatte noch nicht begonnen, da tobte schon der Zickenkrieg. Die Protagonisten der Stutenbissigkeit: die beiden Tennis-Granden Maria Scharapowa und Serena Williams, die sich gerade erst beim Finale der French Open in Paris sportlich bekämpft hatten.

Scharapowas Stimme war eisig wie ein russischer Winter. "Wenn sie unbedingt über persönliche Dinge reden möchte, dann vielleicht über die Beziehung zu ihrem Freund, der ein verheirateter Mann war, jetzt in Scheidung lebt und zwei kleine Kinder hat." Das ging gegen Williams, die große Rivalin, gegen die Scharapowa seit 2004 nicht mehr gewonnen hat. Auf dem Platz. Aber was macht aus einem mit überschäumender Freundlichkeit ausgestatteten Glamour Girl eine Killer-Queen?

Williams hatte zuvor im Gespräch mit der US-Musikmagazin "Rolling Stone" über Scharapowas Beziehung mit dem Bulgaren Grigor Dimitrow - angeblich ein Ex von Serena - gelästert: "Da gibt es eine Top-Fünf-Spielerin, die verliebt ist und jedes Interview mit 'Ich bin so glücklich' beginnt - grauenhaft langweilig. Sie wird trotzdem nicht zu den coolen Partys eingeladen, aber wenn sie einen Kerl mit einem schwarzen Herzen haben will, dann bitte."

Besser mal den Mund halten

Was Scharapowa noch viel mehr auf die Palme brachte, waren Williams Aussagen zu einem Vergewaltigungsfall in den USA. In Steubenville hatten zwei College-Footballspieler eine 16-Jährige mit Alkohol gefügig gemacht und anschließend missbraucht. Die minderjährigen Täter sitzen mittlerweile im Gefängnis. Williams sagte dazu: "Das Mädchen hätte sich nicht in diese Situation begeben sollen." Unmöglich fand Scharapowa das: "Es hat mich sehr traurig gemacht, ihre Meinung zu hören. Sie sollte lieber über ihre sportlichen Verdienste reden als über alles, was irgendwie populär und plakativ ist."

Der seriöse "Independent" schrieb zum Auftakt des dritten Grand-Slam-Turniers des Jahres von einer "Seifenoper" und einem "Krieg der Worte" zwischen den beiden eigenwilligen Tennis-Diven. Und dieser dürfte auch noch nach dem Erstrunden-Match der Weltranglisten-Dritten Scharapowa gegen die Französin Kristina Mladenovic und der Premieren-Aufgabe für Serena Williams gegen Mandy Minella aus Luxemburg seine Fortsetzung finden.

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Quelle: n-tv.de

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