Sport

Armstrong doch ein Doper: Zeitung will Million zurück

Lance Armstrong ist längst kein Vorbild mehr. Spätestens mit der lebenslangen Sperre wegen massiven Dopings war das Image des Radrennfahrers dahin. Das Thema jedoch bleibt in seinem Leben aktuell. Unter anderem, weil es eine dicke Klage gibt.

Armstrong ist kein Held mehr.
Armstrong ist kein Held mehr.(Foto: REUTERS)

Dem gefallenen Rad-Helden Lance Armstrong steht neuer Ärger ins Haus. Die britische Zeitung "Sunday Times" verklagt den Amerikaner auf die Zahlung einer Millionensumme. Hintergrund ist ein Verfahren aus dem Jahr 2004. Damals hatte das Blatt Armstrong Dopingmissbrauch vorgeworfen. Der Rad-Star wehrte sich und erreichte in einem Verleumdungsprozess einen Vergleich, der ihm etwa 370.000 Euro einbrachte.

Die Zeitung verlangt nun die damals getätigten Zahlungen inklusive Zinsen sowie die Anwaltskosten zurück - angeblich umgerechnet bis zu 1,2 Millionen Euro.

Armstrong war nach einem Enthüllungsbericht der US-Anti-Doping-Agentur USADA vom Weltverband UCI im Oktober lebenslang gesperrt worden. Die US-Fahnder hatten ihm jahrelange systematische Dopingpraktiken nachgewiesen. Armstrong bekam deshalb auch seine sieben Toursiege aberkannt.

Quelle: n-tv.de

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