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"Gewerbsmäßige Urheberrechtsverletzung" lautet unter anderem der Vorwurf gegen die Macher von "kinox.to".
"Gewerbsmäßige Urheberrechtsverletzung" lautet unter anderem der Vorwurf gegen die Macher von "kinox.to".(Foto: Screenshot)

Razzia wegen Raubkopie-Verdachts: Ermittler jagen "kinox.to"-Betreiber

Im Jahr 2011 nehmen Behörden die illegale deutschsprachige Webseite "kino.to" vom Netz - Gerichte verurteilen die Macher zu teils hohen Haftstrafen. Nun geht es dem Nachfolger "kinox.to" an den Kragen: Ermittler sind den Verantwortlichen auf der Spur.

Vergangene Woche haben Ermittler in vier Bundesländern bei Razzien nach den Betreibern der Webseite kinox.to gesucht. Das berichtet der "Spiegel". Dem Bericht zufolge sind die Hauptverdächtigen auf der Flucht. "kinox.to" ist eine deutschsprachige Webseite, die Nutzer auf illegale Medieninhalte wie Serien oder Filme verweist. Sie gehört zu den 50 bestbesuchten Internetseiten in Deutschland.

Wie das Magazin weiter schreibt, sei das Wohnhaus der zwei Hauptverdächtigen in der Nähe von Lübeck von einer Spezialeinheit gestürmt worden. Die beiden 21- und 25-jährigen Brüder sollen dort bei ihren Eltern leben, seien zur Zeit der Razzia aber nicht zuhause gewesen. Neben der gewerbsmäßigen Urheberrechtsverletzung werfen die Ermittler den beiden den Angaben zufolge auch Steuerhinterziehung und Brandstiftung vor. Nach ihnen werde nun europaweit gefahndet, zitiert der "Spiegel" den zuständigen Oberstaatsanwalt.

Insgesamt hätten die Fahnder sechs Wohn- oder Geschäftsräume durchsucht. "Kinox.to" gilt als der Nachfolger des 2011 vom Netz genommenen "kino.to". Damals wurden mehrere Verantwortliche Betreiber der Seite zu teilweise mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Dem Bericht zufolge hatten die mutmaßlichen "kinox.to"-Betreiber auch Kontakte zu den "kino.to"-Machern.

Quelle: n-tv.de

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