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Google Quickoffice ist vor allem auf Tablets eine nützliche Anwendung.
Google Quickoffice ist vor allem auf Tablets eine nützliche Anwendung.(Foto: Google)

Microsoft-Dokumente mobil bearbeiten: Google verschenkt Quickoffice

Ab sofort können alle Android- und iOS-Nutzer Googles Quickoffice-Apps kostenlos herunterladen, mit denen man mobil Office-Dateien bearbeiten kann. Damit verschärft der Suchmaschinen-Gigant seine Konkurrenz zum Software-Riesen Microsoft.

Viele, die beruflich darauf angewiesen sind, auch unterwegs mit Microsoft-Office-Dokumenten zu arbeiten, werden Googles Angebot, ab sofort die Apps für die Quickoffice-Suite gratis herunterladen zu können, zu schätzen wissen. Denn mit den iOS- und Android-Anwendungen kann man Word-Dokumente, Excel-Tabellen oder Powerpoint-Präsentationen auf Tablets und Smartphones online und offline öffnen, bearbeiten oder erstellen.

Um die Apps zu nutzen, muss man lediglich ein Google-Konto haben, mit dem man sich einloggt. Über Googles Cloud-Dienst Drive werden die Quickoffice-Dateien sysnchronisiert und stehen so auch auf mehreren Geräten zur Verfügung. Mit den neuen Apps hat Google auch die Möglichkeit eingeführt, ZIP-Ordner mit Quickoffice zu erstellen.

Zehn Gigabyte Extra-Speicher

Seit April konnten bereits Abonnenten von Google Apps for Business die Anwendungen gratis herunterladen, alle anderen Nutzer mussten für Quickoffice Pro oder Quickoffice HD 14 Euro beziehungsweise 18 Euro hinblättern. Jetzt erhöht Google sogar den Drive-Speicher für zwei Jahre um zehn Gigabyte, wenn man sich über eine der beiden neuen Quickoffice-Apps anmeldet.

Wer zuvor schon Quickoffice Pro oder HD genutzt hat, kann die Apps noch bis März 2014 nutzen - so lange haben sie Zugriff auf den Cloud-Speicher. Google rät aber vor allem iOS-Nutzern, sofort umzusteigen, da die alten Anwendungen nicht voll mit iOS 7 kompatibel seien.

Google hat Quickoffice im Juni 2012 gekauft, offensichtlich um Nutzer von Microsoft-Diensten an- oder wegzulocken. Und so weist der zuständige Google-Manager in einem Blogeintrag auch darauf hin, dass es immer noch am einfachsten sei, bestehende Dokumente in Google-Docs, -Tabellen und -Präsentationen zu konvertieren. Quickoffice biete aber eine weitere Möglichkeit, mit Leuten zu arbeiten, die noch nicht zu Google gewechselt sind.

Quelle: n-tv.de

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