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"Angry Kid" verkörpert den dummen Rüpel in den Abenteuern von "Wallace und Gromit".
"Angry Kid" verkörpert den dummen Rüpel in den Abenteuern von "Wallace und Gromit".(Foto: Reuters)

Da lachen sich Hacker kaputt: Hitliste der 25 blödesten Passwörter

Eine US-Firma veröffentlicht jährlich die am häufigsten geknackten Passwörter. Viel hat sich 2014 im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert. Es gibt aber einen neuen Drittplatzierten und Sicherheits-Dummies stehen offenbar vermehrt auf Superhelden.

Man ahnt es schon: Auch 2014 war "123456" das Passwort, das SplashData am häufigsten auf Listen mit geknackten Internet-Zugangsdaten gefunden hat. Zwar wertet das Sicherheitsunternehmen vor allem englische Dummie-Passwörter aus, aber zumindest die Spitzenpositionen dürften auch in Deutschland ganz vorne stehen.

Platz 1 der Hitliste der blödesten Passwörter belegt wie im Vorjahr "123456", gefolgt von dem Klassiker "password", der 2012 noch die Nummer 1 war. "12345" startete im vergangenen Jahr richtig durch, stürmte vom 20. Rang aufs Treppchen und verdrängte "12345678" vom dritten Platz. "qwerty" rutscht ebenfalls um einen Platz nach unten und ist jetzt Fünftplatzierter. "123456789", das 2013 bester Neueinsteiger war, verpasst als unverändert Sechster den Sprung in die Top 5. Neu in der Hitliste der blödesten Passwörter sind "superman" auf Platz 21 und "batman", der an 24. Stelle liegt.

Hier die von "Time" veröffentlichte komplette Liste:

1. 123456
2. password
3. 12345
4. 12345678
5. qwerty
6. 123456789
7. 1234
8. baseball
9. dragon
10. football
11. 1234567
12. monkey
13. letmein
14. abc123
15. 111111
16. mustang
17. access
18. shadow
19. master
20. michael
21. superman
22. 696969
23. 123123
24. batman
25. trustno1

Sichere Passwörter bestehen aus vielen verschiedenen Zeichen, mindestens acht. Sie setzen sich aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen zusammen. Geburtstage und Namen von Eltern, Stars oder Tieren sind ebenso tabu wie Leibspeisen, Postleitzahlen oder Telefonnummern. Am besten ergeben Passwörter überhaupt keinen Sinn. Auch sichere Kennwörter sollten regelmäßig geändert werden und es ist ratsam, für jedes Konto ein eigenes Passwort zu verwenden.

Ausführliche Tipps finden Nutzer unter anderem beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und bei Google oder Microsoft.

Quelle: n-tv.de

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