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Google-Prognose: Lena gewinnt in Oslo

Eigentlich kann für Lena Meyer-Landrut beim Eurovison Song Contest in Oslo nichts mehr schiefgehen: Laut Google-Prognose ist die deutsche Vertreterin klare Favoritin. Und im vergangenen Jahr lag die Suchmaschine mit ihrer Vorhersage goldrichtig.

Lena ist bei Google derzeit Top-Favoritin für einen Sieg beim Eurovision Song Contest.
Lena ist bei Google derzeit Top-Favoritin für einen Sieg beim Eurovision Song Contest.(Foto: APN)

Kandidaten und Wettbewerbsbeiträge des Eurovision Song Contest sind schon seit Monaten bekannt. Auf Youtube kann man sich die Videos so oft anschauen und anhören, wie man möchte - da macht die Gema keine Probleme. Und selbstverständlich wird nach den Kandidaten auch gegoogelt. Genug Material also, um eine ordentliche Prognose zu erstellen.

Google registriert europaweit die Suchanfragen nach den Contest-Teilnehmern und berechnet, mit wie vielen Punkten jeder Kandidat aktuell zu rechnen hätte. Mit diesen Daten, die täglich aktualisiert werden, erstellt Google dann die "Eurovision-Prognose 2010". Sie zeigt in einer Tabelle, welcher Kandidat derzeit am gefragtesten ist und anhand von Kurven sehen Fans, wie sich ihr Liebling in der Sucher-Gunst entwickelt.

Lena weit vorne

Wenn das Ergebnis am 29. Mai genauso ausfällt, wäre dies eine kleine Sensation.
Wenn das Ergebnis am 29. Mai genauso ausfällt, wäre dies eine kleine Sensation.(Foto: Google)

Im vergangenen Jahr sagte Google dem Norweger Alexander Rybak den Sieg voraus und lag damit goldrichtig. Kandidaten, die in der "Eurovision-Prognose 2010" ganz oben rangieren, können also getrost als Top-Favoriten bezeichnet werden. Und das ist für die deutsche Hoffnung Lena Meyer-Landrut schon mal ein Grund zu jubeln. Denn die 18-jährige Hannoveranerin liegt mit ihrem Song "Satellite" derzeit auf Platz 1. Mit schon recht großem Abstand folgt die Georgierin Sofia Nizharadze. Die Schwedin Anna Bergendahl belegt - bereits deutlich abgeschlagen - den dritten Platz.

Bilderserie

Kann da noch etwas schiefgehen? Ja, denn 50 Prozent der Bewertung fließen durch eine "professionelle" Jury ein. Zum anderen könnte bei Lena die große Google-Popularität auch mit einer klitzekleinen Oben-ohne-Szene in einer TV-Doku zu tun haben. Falls die Suchenden keine eindeutigen Schlagwörter eingegeben haben, kann Google nicht unterscheiden, ob nach der Sängerin Lena oder der nackten Lena gegoogelt wurde. Es bleibt also noch spannend.

Quelle: n-tv.de

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