Technik
Zwei neue Smartphones zeigt Motorola auf der IFA: Mas Moto X4 und das Z2 Force. Dazu gibt's auch neue Mods.
Zwei neue Smartphones zeigt Motorola auf der IFA: Mas Moto X4 und das Z2 Force. Dazu gibt's auch neue Mods.(Foto: jwa)
Freitag, 01. September 2017

X4, Z2 Force und neue Mods: Motorolas Neue haben viel drauf und drin

Von Johannes Wallat

Zwei neue Smartphones zeigt Motorola auf der IFA. Das Moto X4 ist schick und preiswert. Das Moto Z2 Force ist ein edles Spitzenmodell, dem man seine robuste Seite nicht ansieht. Besonders wird es aber erst mit den neuen Mods.

Motorola ist derzeit der einzige große Smartphone-Hersteller, der für seine Geräte Erweiterungs-Module anbietet. Man mag von dem Konzept halten, was man will - die Umsetzung ist fraglos gelungen. Mit magnetischen Pins docken die Module ans Smartphone an und sind sofort startklar. Das ist auch bei den neuen Mods so, die Motorola auf der IFA zeigt. Das Gamepad macht das Smartphone zur Spielkonsole, und mit der 360-Grad-Kamera gelingen Rundum-Fotos im Handumdrehen.

Neue Mods

Das sind die neuen Mods: Ein Gamepad und eine 360-Kamera.
Das sind die neuen Mods: Ein Gamepad und eine 360-Kamera.(Foto: jwa)

Die Erweiterungen, die an jedes Modell der Z-Serie andocken können, stoßen bei der Präsentation auf der IFA auf viel Interesse. Erste Testfotos mit der Kamera zeigen: Das Plug-and-Play-Prinzip funktioniert, die Rundum-Knipse ist sofort startklar, die Bildergebnisse sehen im schummrigen Messelicht ansprechend aus. Auch das Gamepad macht einen guten Eindruck. Die Controller-Einheiten links und rechts des horizontal eingesetzten Smartphones machen das Handy zur Spielkonsole - eine echte Option für alle, die sich nicht so recht mit der häufig etwas umständlichen Touchscreen-Steuerung anfreunden können.

So sieht das Moto X4 aus.
So sieht das Moto X4 aus.(Foto: jwa)

Das Z2 Force ist aber auch ohne die Mods ein gutes Gerät. Der Clou: Es sieht so flach und edel aus wie jedes aktuelle Spitzenmodell, doch es ist deutlich robuster. Motorola verspricht ein "Shatterfree"-Display, also splitterfreies Glas, zudem ein Gehäuse aus stabilem 7000er-Aluminium. Im Innern steckt Qualcomms Top-Prozessor Snapdragon 835, 6 Gigabyte Arbeitsspeicher stehen zur Verfügung, der Flash-Speicher ist 64 Gigabyte groß. Der Fingerabdruck-Scanner sitzt an der Front. Die Dual-Kamera schießt Fotos mit 12 Megapixeln.

Schwächer ist nicht schlechter

Das kleinere, schwächere Smartphone ist in diesem Fall nicht unbedingt das schlechtere. Das Moto X4 sieht richtig schick aus und hat was drauf, was das Z2 Force nicht kann. Es kann nämlich besonders gut mit Sprachkommandos umgehen und hat neben Motorolas eigenem Voice-Dienst auch Googles Assistant und Amazons Alexa an Bord. Das Gehäuse ist vorne und hinten aus kratzfestem Gorilla Glass, die Dual-Kamera knipst wie beim Z2 Force entweder mit 12 Megapixeln oder Weitwinkelfotos mit 8 Megapixeln.

Die Hauptkamera macht nicht nur Fotos, sondern ist auch smart und kann Objekte in ihrer Umgebung erkennen und auf Wunsch Informationen dazu ausgeben. Außerdem scannt sie automatisch QR-Codes. Die Frontlinse nimmt Fotos mit 16 Megapixeln auf. Nettes Party-Feature: Per Multiple-Bluetooth verbindet sich das X4 mit bis zu fünf Geräten parallel. Im X4 taktet ein Snapdragon 630, 4 Gigabyte Arbeitsspeicher und 64 GB Flash-Speicher stehen maximal zur Verfügung, das Display hat eine Auflösung von 1280 x 720 Pixeln. In den Verkauf geht das X4 für 399 Euro, das Z2 Force soll 799 Euro kosten.

Quelle: n-tv.de

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