Technik
Papst Benedikt XVI. macht sich mit der Technik vertraut.
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Samstag, 23. Februar 2013

Twitter-Konto wird eingestellt: Papst zwitschert nicht mehr

Nicht viele Twitter-Nutzer erreichen ein Millionen-Publikum. Der noch amtierende Papst schon. Doch mit seinem Rücktritt wird das Konto von Benedikt XVI. eingestellt. Ein letzter Eintrag soll kommenden Mittwoch erfolgen. Ob sein Nachfolger auch twittert, ist noch unklar.

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Mit seinem Rücktritt geht Papst Benedikt XVI. auch auf Twitter offline: Am kommenden Donnerstag werde das Konto des Oberhaupts der katholischen Kirche bei dem Kurzbotschaftendienst geschlossen, berichtete der Sender Radio Vatikan.

Das Twitterkonto gibt es seit dem 12. Dezember. Seitdem verfolgten rund 2,5 Millionen Menschen die dort veröffentlichten Kurzbotschaften des Papstes, allein 1,5 Millionen Nutzer folgten ihm auf seinem englischen Twitterkanal. Seine Botschaften erschienen außerdem auf Deutsch, Italienisch, Spanisch, Französisch, Portugiesisch, Polnisch, Arabisch und Latein. Chinesisch sollte bald die nächste Sprache werden.

Es erscheine "unvorstellbar" ein solch beliebtes und mächtiges Kommunikationsmittel fortzuführen, wenn der Heilige Stuhl vakant sei, berichtete Radio Vatikan. Benedikt XVI. soll demnach am kommenden Mittwoch seinen letzten Beitrag auf Twitter veröffentlichen.

Für Donnerstagabend, den 28. Februar, hatte der Papst jüngst seinen Rücktritt angekündigt. Ob sein Nachfolger ein eigenes Twitterkonto eröffnet, bleibt ihm überlassen. Benedikt XVI. war der erste Papst, der auf Twitter online ging. Da ihn auf diese Weise auch viele hämische Kommentare erreichten, war der Schritt innerhalb der Kirche aber nicht unumstritten.

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Quelle: n-tv.de

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