Freitag, 26. März 2010
Gefährliches Popup-Fenster: Polizei warnt vor TAN-Trojaner
Die Polizei warnt vor einem Computerschädling, der es auf die TANs von Online-Bankern abgesehen hat. In jüngster Zeit habe man vermehrt Angriffe durch den so genannten 100-TAN-Trojaner registriert, meldet die Polizei Bielefeld. Wenn Nutzer die Seite ihrer Bank aufrufen, öffnet der Schädling ein Fenster, in dem er die Eingabe von 100 TANs verlangt. Das Popup-Fenster lässt sich nicht schließen.
Spätestens hier sollte der Bankkunde skeptisch werden, den Vorgang abbrechen und den Computer auf Schadprogramme untersuchen. Die Polizei rät: Behalten Sie Ihre Daten für sich. Geben Sie keine PINs, TANs und andere persönliche Daten an Dritte weiter. Klicken Sie nicht auf Dateien oder Links in E-Mails, deren Absender sie nicht kennen, denn damit könnten sich Spionageprogramme auf Ihrem PC installieren.
Links sind nicht sicher
Tippen Sie die Adresse Ihres Geldinstitutes in die Browserzeile ein oder rufen Sie die Seite über die "Favoriten" auf. Klicken Sie nicht auf Links in Mails oder auf anderen Internetseiten, um zum Online-Banking zu gelangen. Verwenden Sie aktuelle Software, aktualisieren sie in kurzen Abständen Ihre Antivirensoftware und achten sie darauf, dass Sicherheitsupdates für Ihr Betriebssystem installiert werden.
Wenn Ihnen die dargestellte Webseite Ihres Geldinstitutes verdächtig erscheint, geben Sie keine persönlichen Daten ein und informieren Sie Ihr Geldinstitut.
kwe
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