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Der Beweis: Nur ein Programmierfehler oder ein kleiner Streich?
Der Beweis: Nur ein Programmierfehler oder ein kleiner Streich?

Fehler bei Google Maps: "Scheiße" führt zu Schalke

Ein Fehler beim Internetriesen Google sorgt für Empörung beim Fußball-Bundesligisten Schalke 04. Die Suche beim Kartendienst Google Maps nach dem Wort "Scheiße" führt derzeit direkt zur Geschäftsstelle von Schalke. Der Anbieter spricht von einem Fehler, der schnell behoben werden soll.

Ist Google von Dortmund-Fans unterwandert worden? Den Eindruck könnte man zumindest bei der Benutzung von Google Maps bekommen, dem Kartendienst des Internetgiganten. Wer dort als Suchbegriff "Scheiße" eingibt, landet als ersten Treffer den FC Schalke 04. Weitere Suchergebnisse ist die Firma KTC Export, ein niederländisches Eventcatering namens "Heisse Scheiße" sowie das Kulturzentrum Schlachthof Wiesbaden.

Die Fans in Gelsenkirchen sind nicht sehr erfreut über das Suchergebnis.
Die Fans in Gelsenkirchen sind nicht sehr erfreut über das Suchergebnis.(Foto: dpa)

Damit scheint Schalke Opfer einer unschönen Fehlprogrammierung geworden zu sein. Denn die Benutzer landen im Ernst-Kuzorra-Weg 1 in 45891 Gelsenkirchen, der Geschäftsstelle des DFB-Pokalsiegers. Gibt man den unschönen Suchbegriff in Anführungszeichen in die Suchmaske des Kartendienstes ein, bekommen die Nutzer den Hinweis, ob sie Schalke 04 meinten.

Google will Fehler beheben

Während in Fankreisen über eine Attacke eines computerbewanderten Anhängers des Schalker Rivalen und deutschen Meisters Borussia Dortmund spekuliert wird, will der Betreiber des Navigationsservices den Fehler schnellstmöglich beheben. "Wir machen eine Vielzahl an öffentlichen Quellen über Google Maps zugänglich. Im vorliegenden Fall haben wir die spezifische Quelle bereits identifiziert und arbeiten daran, diese in Google Maps zu entfernen", sagte ein Google-Sprecher der "Bild"-Zeitung.

Schalke 04 erfuhr von einem Fan von dem Vorgang. "Woher das kommt, wissen wir nicht", sagte Vereinssprecher Thomas Spiegel den "Ruhr-Nachrichten". Das herauszufinden, sei jedoch "nicht die Sache von Schalke 04, sondern von Google". In jedem Fall bat der Verein den Betreiber, korrigierend einzuschreiten.

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Quelle: n-tv.de

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