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Smartphone ist nicht gleich Smartphone: Käufer machen es sich leichter, wenn sie Prioritäten setzen. Foto: Mascha Brichta
Smartphone ist nicht gleich Smartphone: Käufer machen es sich leichter, wenn sie Prioritäten setzen. Foto: Mascha Brichta

Milliarden-Absatz vorausgesagt: Smartphones knacken Rekord

Seit Jahren sind Smartphones der Renner. In diesem Jahr werden erstmals eine Milliarde iPhones, Samsung Galaxys oder andere intelligente Telefone verkauft, sagen Marktforscher voraus. Der einstige Platzhirsch Blackberry kämpft mittlerweile ums Überleben.

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Der Smartphone-Absatz wird in diesem Jahr laut Marktforschern erstmals die Marke von einer Milliarde Geräten erreichen. Das werde auch den gesamten Handy-Markt um über acht Prozent auf 1,9 Milliarden verkaufte Telefone wachsen lassen, prognostizierte die Marktforschungsfirma Gartner. Im vergangenen Jahr schrumpfte der Absatz von Mobiltelefonen den Berechnungen zufolge um 1,7 Prozent auf 1,75 Milliarden Geräte.

Die aktuellen Gartner-Zahlen belegen die Trends, die schon andere Marktforscher vermeldeten: Die Smartphones breiten sich rasant aus. Die Verkäufe einfacher Mobiltelefone fielen im vergangenen Jahr aber noch stärker. So erreichten die Computer-Handys im Schlussquartal 2012 nach einem Plus von 38,3 Prozent den Rekordabsatz von 207,7 Millionen Geräten. Die Verkäufe einfacher Mobiltelefone sackten dagegen um fast ein Fünftel auf 264,4 Millionen ab.

Blackberry steht vor Schicksalsjahr

Der einst populäre Smartphone-Spezialist Blackberry geht nach Einschätzung von Gartner in ein Schicksalsjahr. "Wenn es nicht gelingt, Verbraucher für das neue System Blackberry 10 zu gewinnen, dann sieht es düster aus", sagte Analystin Annette Zimmermann. Der Anteil der Blackberrys am Smartphone-Geschäft fiel Gartner zufolge von 8,8 Prozent ein Jahr zuvor auf nur noch 3,5 Prozent Ende 2012. Das Unternehmen startet gerade den Neuanfang mit dem neuen Betriebssystem Blackberry 10, das in ersten Testberichten gute Noten erhalten hat.

Der Wettkampf der Plattformen um den dritten Platz nach Googles Android und dem iPhone-System iOS sei noch nicht entschieden, betonte Zimmermann. Ein Grund sei, dass auch Microsofts System Windows Phone sich trotz des Starts der neuen Lumia-Smartphones von Nokia nicht so stark entwickelt habe wie gedacht. Das mobile Windows lag Gartner zufolge Ende vergangenen Jahres bei drei Prozent Marktanteil. Android dominierte den Smartphone-Markt mit fast 70 Prozent und Apple kam mit dem Start des iPhone 5 auf knapp 21 Prozent.

Quelle: n-tv.de

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