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Paypal würde so eine E-Mail niemals verschicken.
Paypal würde so eine E-Mail niemals verschicken.(Foto: n-tv.de/Paypal)

Gefährliche Sicherheitsmeldung: Vorsicht vor falschen Paypal-Mails!

Viele Nutzer erhalten derzeit E-Mails, in denen Paypal auf "ungewöhnliche Aktivitäten" hinweist und sie auffordert, ihre Kontodaten zu verifizieren. Die Nachrichten sehen täuschend echt aus, sind aber gefährliche Fälschungen.

Paypal hat weltweit nach eigenen Angaben 157 Millionen aktive Kundenkonten, auch in Deutschland nutzen weit mehr als 20 Millionen Menschen den Dienst. Bereits 2012 wurden hierzulande 30 Prozent aller Online-Einkäufe über Paypal bezahlt, Tendenz steigend. Internet-Betrüger wollen sich das zunutze machen und versuchen, über Phishing-E-Mails an Kontodaten von Paypal-Kunden heranzukommen.

Oft sind diese Nachrichten relativ plump oder fehlerhaft formuliert und schnell als Fälschungen entlarvt. Die Gauner lernen aber dazu und werden immer raffinierter. So erhalten aktuell zahlreiche Nutzer eine "Sicherheitsmeldung" mit der Absender-Adresse "service@paypal.de". Die Empfänger werden persönlich angesprochen und die Nachricht wirkt auch sonst täuschend echt. Nur wer genau hinsieht, findet ein paar verräterische kleine Fehler.

In der E-Mail weist Paypal auf "ungewöhnliche Aktivitäten" hin und kündigt an, das Konto zu einem bestimmten Termin zu sperren, falls der Kunde seine Kontodaten nicht verifiziert. In einer anderen Variante hat der Dienst angeblich eine nicht autorisierte Zahlung zurückgerufen. Auch in diesem Fall wird der Nutzer zur Bestätigung seiner Daten aufgefordert, "um weiteren Betrug zu verhindern".

Kreditkartendaten sind der Jackpot

Klickt der Angeschriebene auf den in der E-Mail enthaltenen Link, landet er auf einer ebenfalls täuschend echt aussehenden Webseite, deren Adresse mit www.paypal.de beginnt. Doch wer sich hier einloggt, gibt den Betrügern bereits E-Mail-Adresse und Passwort preis und soll im Folgenden auch noch seine Anschrift und sogar seine Kreditkartendaten samt Prüfnummer angeben - der Jackpot für die Betrüger.

Für Nutzer, die unsicher sind, ob eine E-Mail echt oder falsch ist, hat Paypal die Webseite "Geben Sie Betrug keine Chance" eingerichtet. Dort finden sie Merkmale, an denen betrügerische Webseiten und E-Mails erkannt werden können. Verdächtige Nachrichten sollten Nutzer an spoof@paypal.com weiterleiten und dann löschen.

Quelle: n-tv.de

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