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Äußerlich soll das Galaxy S7 dem hier abgebildeten Galaxy S6 sehr ähnlich sein.
Äußerlich soll das Galaxy S7 dem hier abgebildeten Galaxy S6 sehr ähnlich sein.(Foto: kwe)

Wasserdicht, XL-Akku, microSD: Wird das Galaxy S7 ein Superphone?

Das Galaxy S7 soll noch besser werden als bisher angenommen. Im Gespräch: Ein wasserdichtes Gehäuse mit Micro-SD-Steckplatz und XL-Akku - damit würde Samsung die Pluspunkte seiner Vorgänger im S7 vereinen.

Die Vorstellung des Galaxy S7 rückt näher, und mit jeder Woche gibt es neue Gerüchte und Leaks zum nächsten Topmodell der Koreaner. Zuletzt ließ das Samsung-Smartphone in Benchmark-Tests seine Muskeln spielen, erste geleakte Testergebnisse deuten auf Spitzenleistung hin, die auch Apples A9 übertrifft. Auch zum Design und zur technischen Ausstattung des S7 gab es bereits einige Informationen. Ein neuer Leak weist jetzt darauf hin, dass Samsung die Vorzüge der letzten Flaggschiff-Generationen beim S7 unter einem Dach vereinen könnte.

Beide Geräte - das S7 und das S7 Edge - sollen wieder einen Steckplatz für microSD-Karten bekommen und nach IP67-Zertifikat gegen Wasser und Staub geschützt sein. Das berichtet Leak-Spezialist Evan Blass bei "VentureBeat" unter Berufung auf Insider. Beide Ausstattungsmerkmale hatte Samsung zuletzt beim Galaxy S5 eingesetzt. Die Rückkehr des microSD-Steckplatzes hatte "SamMobile" bereits im September 2015 exklusiv vorhergesagt. Äußerlich soll das S7 dem Vorgänger Galaxy S6 ähneln, das für sein Design viel Lob bekam. Der Homebutton fällt beim diesjährigen Flaggschiff aber etwas breiter aus - das suggeriert zumindest ein Bild von der Vorderseite bei "Nowhereelse".

Unklarheit bei der Displaygröße

So soll die Front des Galaxy S7 aussehen.
So soll die Front des Galaxy S7 aussehen.(Foto: Nowhereelse.fr)

Bei den Displaygrößen herrscht derzeit noch keine Klarheit: Kenner gingen bislang davon aus, dass das gewöhnliche S7 ein 5,1-Zoll-Display bekommen und die Edge-Variante nur im 5,7-Zoll-Format erscheinen sollte - das untermauerte zuletzt ein Screenshot mit technischen Daten, den "SamMobile" veröffentlicht hatte. Auch eine dritte, noch größere Variante mit 6-Zoll-Display war im Gespräch. Laut "VentureBeat" soll das S7 Edge aber nur ein 5,5-Zoll-Display bekommen, weil ein 5,7-Zoll-Modell als Begleiter des kleinen 5,1-Zoll-S7 zu groß sei.

Die Auflösung soll bei beiden Modellen gleich groß sein, Samsung setzt wie beim S6 auf sehr scharfe 2560 x 1440 Pixel - das entspräche einer Pixeldichte von 576 ppi beim kleinen S7  und 534 ppi beim S7 Edge. Im Gegensatz zur S6-Familie sollen die neuen Flaggschiffe ein Always-On-Display bekommen, das schnelle Blicke auf Benachrichtigungen im Sperrbildschirm zulässt - bereits das Galaxy S4 hatte eine ähnliche Funktion.

Mehr Akku, weniger Megapixel?

Die Akkulaufzeit ist mit jedem neuen Flaggschiff Gegenstand vieler Gerüchte, meist wird eine deutlich höhere Kapazität als beim Vorgänger vorhergesagt, oft entspricht die wahre Leistung dann aber nicht den hohen Erwartungen. Beim S7 ist das nicht anders: 3000 Milliamperestunden (mAh) soll der Akku des S7 fassen, beim S7 Edge ist von 3600 mAh die Rede. Alle Modelle sollen 4 Gigabyte Arbeitsspeicher bekommen und entweder 32 oder 64 Gigabyte internen Speicher. Laut "VentureBeat" setzt Samsung beim Prozessor auf den Eigenbau Exynos 8 Octa 8890 mit einer maximalen Taktrate von 2,3 Gigahertz.    

Bei der Kamera setzt Samsung angeblich auf Reduktion: Die neuen Flaggschiffe sollen Fotos mit nur noch 12,2 Megapixeln aufnehmen - fast die gleiche Auflösung, wie sie auch Apple beim neuen iPhone 6s einsetzt. Die neuen Linsen sollen dafür mit der Blendenöffnung f/1.7 besonders lichtstark sein. Ein willkommenes Design-Detail: Die Kameralinse soll laut "Wall Street Journal" dieses Mal flach im Gehäuse liegen und nicht wie bei den Vorgängermodellen hervorstehen.

Vorgestellt werden die neuen Geräte voraussichtlich Ende Februar im Rahmen des Mobile World Congress in Barcelona, in den Verkauf sollen sie dann schon im März gehen. Um den schnellen Verkaufsstart zu ermöglichen, soll Samsung laut "Reuters" bereits 5 Millionen Geräte auf Lager haben - rund 3,3 Millionen S7-Modelle und 1,6 Millionen Exemplare des S7 Edge.

Quelle: n-tv.de

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