Technik

Nach dem Weihnachtsgeschäft: Wo die Tablet-Preise fallen

Vor drei Jahren hat Apple sein erstes iPad vorgestellt. Inzwischen gibt es drei Nachfolgemodelle, aber auch massenweise Alternativen. Eine Analyse zeigt, wo die Preise für Tablets besonders stark gefallen sind. Restposten gibt es bereits für 160 Euro.

Von Zocken bis zum Zeitung lesen - Tablets lassen sich vielseitig einsetzen.
Von Zocken bis zum Zeitung lesen - Tablets lassen sich vielseitig einsetzen.

Tablets gehörten zu den Rennern des vergangenen Weihnachtsgeschäfts. Jetzt hat der Preisvergleich guenstiger.de den Preisverlauf von 560 Geräte untersucht. Nachdem die Händler im Weihnachtsgeschäft die Preise für Tablets um durchschnittlich zwei Prozent erhöht haben, verhalten sie sich heute relativ preisstabil. Dennoch können Kaufwillige das ein oder andere Schnäppchen finden. Selbst bei Apple hat sich ein bisschen was getan, während bei den Google-Tablets – so sie überhaupt verkauft werden – kaum Bewegung zu erkennen ist.

So ist das Nexus 10 nicht nur in Googles Play Store vergriffen, sondern wird auch bei keinem der Händler auf guenstiger.de angeboten. Dafür gibt es das kleinere, mobilfunkfähige Nexus 7 mit 32 GB. Mit 299 Euro ist es allerdings auch nicht günstiger als im Google Store. Das gleiche gilt für die anderen Nexus 7-Varianten.  

Wem sieben Zoll zu klein sind, für den könnte das Prestigio MultiPad PMP7100D3G in Frage kommen. Das 10,1 Zoll-Gerät ist mit einem ARM Cortex A9 Prozessor ausgestattet, der mit 1,6 Gigahertz taktet. 16 Gigabyte Kapazität liefert der interne Speicher. Als Betriebssystem ist Android 4.1 aufgespielt. Das Display bietet eine Auflösung von 1280 x 800 Bildpunkten, halb so viel wie das Nexus 10. Neben einem Mini-HDMI-Ausgang verfügt das Tablet auch über einen Steckplatz für microSD-Karten. Damit kann der Speicherplatz um bis zu 32 Gigabyte erweitert werden. Zu Weihnachten wurde das Tablet noch für 327 Euro angeboten. Aktuell liegt der günstigste Preis im Internet bei rund 279 Euro.

Restposten zum Sonderpreis

Drastischer fiel der Preissturz beim Smartbook Surfer 360 MN10U aus: In nicht mal einem Monat ist das Gerät um 50 Prozent billiger geworden. Kostete es an Heiligabend noch 305 Euro, wird es aktuell als Restposten für 160 Euro verkauft. Technisch ist das 10,10 Zoll-Gerät allerdings auch nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit: Es läuft mit Android 2.3, ein Update auf die Version 3.0 ist aber möglich. Die Festplatte bietet 512 Megabyte Speicherplatz. Der integrierte Prozessor von NVidia arbeitet mit einer Taktrate von einem Gigahertz und das Display löst mit 1024 x 600 Pixel auf. Außerdem gibt es eine integrierte Webcam zur Videotelefonie.

Auch Samsungs Galaxy Tab 10.1N ist etwas in die Jahre gekommen. Installiert ist Android 3.2 und ob Samsung das lang erwartete Update auf Android 4.0 überhaupt noch herausbringt, steht in den Sternen. Angetrieben wird das Galaxy Tab durch einen 1 Gigaherz Dual-Core-Prozessor. Integriert ist eine Kamera mit 3,2 Megapixeln. Die Display-Auflösung liegt bei 1280 x 800 Pixeln. 539 Euro hat das Gerät früher mal gekostet, im Oktober waren es noch 370 Euro. Inzwischen ist es beim günstigsten Händler schon für rund 350 Euro zu haben. 

Tablet-Zwitter von Lenovo

Wer auf eine Tastatur nicht ganz verzichten möchte, für den ist das Lenovo ThinkPad X220 eine praktische Alternative. Bei diesem Tablet wird das integrierte Keyboard über ein Scharnier freigelegt. Weihnachten lag der Preis noch bei 1.661 Euro. Derzeit wird es beim günstigsten Onlinehändler für 1.225 Euro angeboten. Als Prozessor taktet ein Intel Core i5 mit 2,5 Gigahertz, der von vier Gigabyte RAM unterstützt wird. Dateien werden auf einer 320 Gigabyte großen Festplatte abgelegt und als Betriebssystem läuft Microsoft Windows 7 Professional. Das Update auf Windows 8 gibt es für 58 Euro. Das Display löst mit 1.366 x 768 Pixeln auf und fällt mit 12,5 Zoll fällt deutlich größer aus als bei normalen Tablets.

Apple-Produkte gelten als weitgehend preisstabil – zumindest so lange, bis ein Nachfolgemodell vorgestellt wird. Die Einführung des iPad 4 Ende Oktober hat den Preis des - gerade mal sieben Monate alten - iPad 3 nur ein wenig ins Wanken gebracht. Um fünf Prozent günstiger ist das iPad 3 mit 32 Gigabyte seitdem geworden. Statt 525 Euro kostet es jetzt nur noch 500 Euro. Die Version mit 64 Gigabyte fiel von rund 630 Euro im Oktober auf aktuell 577 Euro.

Das neue iPad Mini mit 16 GB kostet so viel wie am Anfang, nämlich gut 325 Euro. Deutlich nach unten ging es hingegen für das iPad 4 mit 16 Gigabyte mit Mobilfunkantenne. War es Ende November nicht für weniger als 612 Euro zu haben, kostet es inzwischen nur noch 564 Euro.   

Quelle: n-tv.de

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