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Der Tag13 Schüler sterben bei Selbstmordanschlag

24.10.2020, 16:50 Uhr
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Radikalislamische Taliban-Kämpfer in einem Gefängnis in Kabul. (Archivbild) (Foto: picture alliance/dpa)

Bei einem Selbstmordanschlag sind in der afghanischen Hauptstadt Kabul viele Schülerinnen und Schüler getötet worden. Mindestens 13 Personen seien ums Leben gekommen und 30 weitere verletzt worden, sagte ein Sprecher des Innenministeriums. Der Attentäter, der sich Zugang zu einem Bildungszentrum im westlichen Stadtteil Dascht-e Bartschi verschaffen wollte, wurde von Sicherheitskräften entdeckt, wie es aus dem Innenministerium hieß. Daraufhin habe sich der Mann in einer Gasse in die Luft gesprengt und dabei viele junge Menschen mit in den Tod gerissen. Die militant-islamistischen Taliban dementierten umgehend, für das Bombenattentat verantwortlich zu sein. Sie verhandeln mit einer Delegation in der katarischen Hauptstadt Doha seit September über Frieden. Doch die Gewalt geht im Land weiter, vor allem in den Provinzen sterben bei Gefechten viele Menschen.

Aktualisierung: Bis zum Abend stieg die Zahl der Opfer auf mindestens 18 Tote und 57 Verletzte. Der Islamische Staat reklamierte die Tat für sich.

Quelle: ntv.de