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Der Tag25 Euro pro Monat weniger: Regierung will bei Millionen armen Kindern kürzen

06.07.2026, 19:50 Uhr

Für von Armut betroffene Kinder und Jugendliche soll ein staatlicher Zuschlag in Höhe von 25 Euro pro Monat gestrichen werden. Das geht aus einem vom Bundeskabinett auf den Weg gebrachten Gesetz hervor. Der Zuschlag kommt als Teil des Kinderzuschlags bisher Millionen Minderjährigen zugute. Seit Juli 2022 erhalten von Armut betroffene Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene den monatlichen Zuschlag, der anfangs 20 Euro betrug. Der Sofortzuschlag sollte ihre Chancen verbessern - bis zur damals noch geplanten Kindergrundsicherung.

Mit einer Kindergrundsicherung wollte die Ampel-Regierung aus SPD, FDP und Grünen unter Kanzler Olaf Scholz die Familienleistungen des Staats bündeln und verbessern. Doch die Reform scheiterte. Der Kinderzuschlag wird an einkommensschwache Familien für Kinder unter 25 Jahren gezahlt. Er beträgt pro Kind bis zu 297 Euro im Monat, der Sofortzuschlag von monatlich 25 Euro je Kind ist darin enthalten. Die Streichung des Sofortzuschlags wurde mit dem Haushaltsbegleitgesetz auf den Weg gebracht.

Quelle: ntv.de