Der Tag

Der Tag Affenpocken in England - RKI mahnt deutsche Ärzte zur Achtsamkeit

Eigentlich gelten die Pocken seit 1980 als weltweit ausgerottet. Nach mehreren Fällen der Virusinfektion Affenpocken bei Menschen in Großbritannien sensibilisiert das Robert-Koch-Institut (RKI) nun aber die Ärzte in Deutschland. In einem vom RKI veröffentlichten Beitrag heißt es, angesichts der Fälle im Vereinigten Königreich sollten Affenpocken auch dann bei unklaren pockenähnlichen Hautveränderungen als mögliche Ursache in Betracht gezogen werden, wenn die Betroffenen nicht in bestimmte Gebiete gereist seien.

  • In Großbritannien hatte sich die Zahl der erfassten Fälle der seltenen Erkrankung nach Angaben der Gesundheitsbehörde UK Health Security Agency (UKHSA) zuletzt auf sieben erhöht.
  • Die Virus-Erkrankung ruft nach Angaben der UKHSA meist nur milde Symptome hervor, kann aber auch schwere Verläufe nach sich ziehen.
  • Nach UKHSA-Angaben zählen zu den ersten Krankheitsanzeichen: Fieber, Kopf-, Muskel- und Rückenschmerzen, geschwollene Lymphknoten, Schüttelfrost und Erschöpfung. Es könne sich ein Ausschlag entwickeln, der sich oft ausgehend vom Gesicht auf andere Körperteile ausbreite.
  • Ansteckend seien nur symptomatisch Erkrankte bei engem Kontakt.

Quelle: ntv.de

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