Der TagArzt für falsche Masken-Atteste verurteilt
Im ersten Jahr der Pandemie stellte ein Arzt aus Niederbayern falsche Atteste aus und befreite so Patienten in Dutzenden Fällen vom Maske tragen und Hände desinfizieren. Dafür verurteilte ihn das Amtsgericht Passau nun zu einer Bewährungsstrafe über ein Jahr und acht Monate und einer Geldbuße in Höhe von 50.000 Euro.
Zudem erhält der Mediziner ein dreijähriges, teilweises Berufsverbot: Er darf in dieser Zeit keine Bescheinigungen oder Atteste im Zusammenhang mit der Maskenpflicht ausstellen, wie eine Justizsprecherin erläuterte.
Der 59-Jährige hatte im Prozess eingeräumt, bei den betreffenden Patienten keine Untersuchung vorgenommen zu haben. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Verteidiger kündigten nach der Urteilsverkündung an, in Berufung gehen zu wollen.