Der TagBehörden: Keine Nazi-Atombomben im Jonastal
Ein pensionierter Ingenieur und Hobby-Archäologe will im Jonastal in Thüringen mit einem Bodenradar unterirdische Hohlkammern ausgemacht haben.
Doch damit nicht genug. Nach der Auswertung seiner Daten will der Rentner eine unglaubliche Entdeckung gemacht haben: "Rot-gelbe Verfärbungen deuten auf fünf große Metallgegenstände im Untergrund hin", berichtete er der "Bild"-Zeitung.
Und er setzte noch einen drauf: "Bei mindestens zwei der Objekte handelt es sich um Atombomben der Nazis". Die U-Form der Bomben, die einer Halbkugel gleicht, enspreche dem Bauprinzip der Nazi-Massenvernichtungswaffe, so Lohr.
Doch der Ilmkreis und die Stadt Arnstadt geben Entwarnung: Sie halten die Vermutung für reine Phantasie. Die Kommunen erklärten in einer gemeinsamen Pressemitteilung, sie gingen nach einer Untersuchung des Geländes durch eine Fachfirma davon aus, dass sich dort keine Kernwaffen befinden. Das berichtet der "MDR".