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Der TagBehörden hatten zwölf Mal Kontakt zu "Jihadi John"

27.02.2015, 18:15 Uhr

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Hätten die Behörden die Radikalisierung Mohammed Emwazis stoppen können? (Foto: AP)

Nach der Enthüllung der Identität des IS-Kämpfers Mohammed Emwazi alias "Jihadi John" wird Kritik an den britischen Behörden laut. Wie die Zeitung "Daily Telegraph" berichtet, hatten Sicherheitskräfte mindestens zwölf Mal Kontakt zu dem Terroristen.

  • Demnach soll der Inlandsgeheimdienst MI5 vergeblich versucht haben, Emwazi als Informanten zu gewinnen.

  • Außerdem soll auch die Polizei mehrfach nach 2009 Kontakt zu dem Mann gehabt haben.

  • Obwohl Emwazis Name auf eine Liste von Terrorverdächtigen gesetzt wurde, gelang ihm 2012 die Ausreise nach Syrien.

  • Die britische Regierung nahm ihre Sicherheitsbehörden in Schutz. Polizei und Geheimdienst machten jeden Tag eine "exzellente Arbeit", sagte Premierminister David Cameron.

Quelle: ntv.de