Der TagBergung des zweijährigen Julen verzögert sich weiter
Die Suche nach dem zweijährigen Julen, der in Spanien seit Sonntag in einem mehr als 100 Meter tiefen Brunnenschacht verschollen ist, wird weiterhin von Problemen erschwert. Eine Bohrmaschine soll einen Bergungstunnel graben, doch ihr Transport zum Unglücksort gestaltete sich komplizierter als erwartet.
Wegen des zu steilen Zugangswegs habe man die 75 Tonnen schwere Maschine in zwei Hälften zerlegen müssen, die nacheinander zu dem Schacht in Totalán in der Provinz Málaga hochgefahren werden sollten, wie die Zeitung "El País" unter Berufung auf die Rettungsteams berichtete.
Der Kleine soll am Sonntag bei einem Ausflug mit seiner Familie aufs Land in das Loch gefallen sein, das einen Durchmesser von nur 25 bis 30 Zentimetern hat.
Die Rettungsteams wollen noch heute mit dem Bau von einem oder eventuell auch zwei Rettungstunneln beginnen, die senkrecht zum Schacht verlaufen sollen. Unter günstigsten Umständen wird man dafür 12 bis 16 Stunden benötigen. Anschließend sollen erfahrene Minenarbeiter unten eine erste Verbindung zum Schacht herstellen, um zunächst in dieser Tiefe erneut mit einer Roboter-Kamera nach dem Kind zu suchen.