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Der TagBerichte: Israel plante Tötung iranischer Verhandlungsführer - USA ließen Teheran Warnung zukommen

03.07.2026, 07:45 Uhr

Mehreren übereinstimmenden US-Medienberichten zufolge fürchteten hochrangige Mitglieder der US-Regierung, dass Israel die obersten iranischen Verhandlungsführer während der Gespräche mit den USA über ein vorläufiges Friedensabkommen töten wollte. Wie die "New York Times" berichtet, war die Tötung hochrangiger iranischer Führungskräfte von Kriegsbeginn an Teil der israelischen Strategie. Doch die Besorgnis der US-Regierung hinsichtlich der gezielten Tötung zweier bestimmter iranischer Amtsträger - Außenminister Abbas Araghtschi und Parlamentspräsident Bagher Ghalibaf - habe sich während der heiklen Waffenstillstandsverhandlungen zugespitzt.

Aus Angst, dass ein israelischer Attentatsversuch die Verhandlungen zum Scheitern bringen könnte, gingen die USA demnach sogar so weit, andere Länder in der Region zu bitten, den Iran vor möglichen Angriffen auf die Verhandlungsführer durch Israel zu warnen. "Wenn man diese Leute tötet, tötet man damit die Pragmatiker", sagte ein US-Beamter der "Washington Post".

Quelle: ntv.de