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Der TagBrei-Attacke auf Monet-Bild: Museum schätzt Schaden auf fünfstellige Summe

25.10.2022, 17:38 Uhr
monet
Wollen Aufmerksamkeit für den Klimaschutz, aber bekommen vorerst wohl nur eine hohe Rechnung vom Museum.

Auf ein Kunstwerk - hinter Glas geschützt - Kartoffelbrei oder Suppe schütten, um auf den Klimawandel und die Folgen aufmerksam zu machen? Ob das okay ist, darüber ist seit der jüngsten "Brei-Attacke" von Klimaaktivisten auf ein Monet-Bild in einem Museum in Potsdam wieder eine hitzige Debatte entbrannt. Fest steht aber: Die Aktion könnte die beiden Beteiligten - einen Mann und eine Frau - teuer zu stehen kommen: Der Schaden belaufe sich auf eine fünfstellige Summe, wie eine Sprecherin des Museums Barberini in Potsdam auf Anfrage mitteilt. Zwar sei das Gemälde "Getreideschober" des französischen Impressionisten Claude Monet selbst dank der Verglasung und einer speziellen Filzleiste nicht beschädigt worden, erklärte die Sprecherin. "Der untere Teil des historischen Rahmens wurde allerdings in Mitleidenschaft gezogen und muss durch unsere Restauratorin ausgebessert werden." Zudem sei der Brei mit einer großen Wucht auf das Gemälde geschleudert worden, sodass er auf die angrenzende Wand und bis unter die sechs Meter hohe Lichtdecke gespritzt sei. Auch diese Stellen müssten ausgebessert werden - also insgesamt handelt es sich eher um räumliche Renovierungsarbeiten als um die Beschädigung eines Kunstschatzes. Die Klima-Protestgruppe "Letzte Generation" übernahm dafür die Verantwortung und forderte von der Politik wirksame Maßnahmen zur Begrenzung des Klimawandels.

Quelle: ntv.de