Der TagBrief von Skandal-Botschafter und Epstein-Freund Mandelsohn sorgt für Aufruhr
Den früheren Epstein-Vertrauten Peter Mandelson zum Botschafter in den USA zu machen, war wohl die folgenschwerste Entscheidung Keir Starmers. Beinahe wäre der britische Premier über die Affäre gestürzt - und noch immer hängt sie wie ein dunkler Schatten über ihm.
Neu veröffentlichte Regierungsdokumente werfen nun ein Schlaglicht auf den Berufungsprozess - und wirken im Rückblick teils bizarr. So beteuerte Mandelson in einem handgeschriebenen Brief (Seiten 184/185 im Dokument) an den damaligen Außenminister Lammy, er werde "es nie bereuen", sollte er ihn zum Botschafter in Washington machen.
Mindestens peinlich ist für verschiedene Regierungsmitglieder, dass sie mit Mandelson über Starmer und Kabinettskollegen lästerten, wie die nun veröffentlichten Dokumente belegen.
Gegen Mandelson ermittelt inzwischen die Polizei wegen mutmaßlichen Fehlverhaltens im Amt. Der 72-Jährige steht im Verdacht, während seiner Zeit als Wirtschaftsminister unter Ex-Premier Gordon Brown vertrauliche Informationen an den Finanzier Epstein weitergeleitet zu haben.