Der TagBundeswehr schickt mehr Soldaten nach Mali
Der Bundestag hat zugestimmt, dass der Bundeswehreinsatz im westafrikanischen Mali wird deutlich ausgeweitet wird. Die Bundeswehr will bis Anfang Juni zunächst rund 400 Soldaten in den gefährlichen Norden schicken.
Für die ersten Soldaten soll der Einsatz schon in den nächsten Tagen beginnen
Sie werden in der früheren Rebellenhochburg Gao stationiert und sollen im Rahmen einer UN-Mission an der Durchsetzung eines Friedensabkommens mitwirken. Es geht darum, Mali nach dem Islamisten-Aufstand 2012 wieder zu stabilisieren
Dazu gehört die Aufklärung mit Drohnen und Spähpanzern, sowie das Bewachen von Gebäuden
Maximal dürfen 650 deutsche Soldaten an der UN-Mission teilnehmen
Außerdem hat der Bundestag den Einsatz der Bundeswehr im Irak ausgeweitet: Bis zu 150 deutsche Soldaten sollen künftig kurdische Soldaten für den Kampf gegen die Terrormiliz IS ausbilden. Bisher waren es 100 Bundeswehrsoldaten.