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Der Tag"Bunte erste Wochenhälfte" - Verdi deutet neue Streiks an

06.02.2026, 15:22 Uhr

Die Menschen in Deutschland müssen sich auf verschärfte Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder in der ersten Hälfte der kommenden Woche einstellen. Verdi-Vizechefin Christine Behle sagte in Berlin "eine bunte erste Wochenhälfte" voraus. Bundesweit seien alle Bereiche mit den Ländern als Arbeitgeber betroffen, insbesondere Unikliniken, aber auch Straßenbauverwaltungen oder die IT. Bereits in den vergangenen Wochen hatte es ausgeweitete Warnstreiks in den Ländern gegeben, auch an Schulen vor allem in Ostdeutschland. Hier sind viele Lehrkräfte bei den Ländern angestellt und dürfen streiken, anders als ihre verbeamteten Kolleginnen und Kollegen im Westen.

"Es ist die letzte Druckwelle vor der letzten Verhandlungsrunde", sagte Behle. Nach zwei ergebnislosen Verhandlungsterminen treffen die Gewerkschaften und Arbeitgeber vom 11. bis 13. Februar voraussichtlich letztmals zusammen. "Es wird noch einmal ein klares Signal geben." Betroffen von den Verhandlungen sind rund 2,2 Millionen Beschäftigte. Neben Lehrkräften an Schulen und Hochschulbeschäftigten sind dies auch der Strafvollzug und das Justizwesen.

Quelle: ntv.de