Wiedergutmachung eines Steuerbetrugs CSU-Angeklagter will 450.000 Euro zahlen
Georg Schmid schien ganz gut in der CSU Karriere zu machen - doch dann stolpert der damalige Fraktionschef im bayerischen Landtag über eine Steueraffäre. Er soll seine Ehefrau als Scheinselbstständige beschäftigt haben und das angeblich rund um die Uhr. Daher verdiente sie dann offiziell bis zu 5500 Euro.
Das hat sich richtig gelohnt: So soll Schmid 340.000 Euro Sozialbeiträge gespart haben. Mittlerweile steht er vor Gericht und macht ein Angebot: Er will die 340.000 Euro nachzahlen und noch einmal 110.000 Euro drauflegen. Macht zusammen? Genau. 450.000 Euro. Damit will er seine Chancen vor Gericht verbessern.
Schmid ist übrigens nicht der Einzige, der so Geld sparte. 2013 kam heraus, dass 79 Abgeordnete des bayerischen Landtags ebenfalls Verwandte und Ehefrauen beschäftigten.
Hier lesen Sie mehr dazu.