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Der TagDRK mahnt: Tetanus-Impfungen in Flutregionen sehr wichtig

28.07.2021, 07:46 Uhr

Im Katastrophengebiet an der Ahr lassen sich derzeit viele Menschen gegen Tetanus impfen. Rund 80 Prozent der Menschen, die derzeit die mobile Arztpraxis des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Bad Neuenahr-Ahrweiler aufsuchten, ließen sich gegen die bakterielle Infektionskrankheit impfen, sagt DRK-Sprecherin Marion Müller. Das DRK werbe aktiv für die Impfung beziehungsweise für deren Auffrischung. "Auch wenn man sich nur an Papier geschnitten hat, dann mit dem Schlamm und Wasser in Berührung kommt, kann es zu Infizierungen kommen", sagt sie. Rund die Hälfte aller Tetanus-Infektionen verläuft tödlich. Die Bakterien gelangen durch offene Wunden in den Körper und lösen dort Wundstarrkrämpfe aus, die schließlich auch die Atemwege betreffen.

Derzeit seien drei mobile Arztpraxen im besonders betroffenen Kreis Ahrweiler besetzt: in Bad Neuenahr-Ahrweiler, Rech und Kalenborn. Ein weiteres Risiko im Katastrophengebiet sei derzeit "dieser ganze Staub", sagt Müller. Der Schlamm sei getrocknet und werde von Fahrzeugen aufgewirbelt. Der Staub könne Schadstoffe enthalten. "Masken bieten da einen gewissen Schutz", sagte sie.

Quelle: ntv.de