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Der Tag"Da häng ich dann eben": Merkel füllt Leerstelle in Ahnengalerie des Kanzleramts

24.06.2026, 16:18 Uhr

Fünf Jahre nach dem Ende ihrer 16-jährigen Kanzlerschaft hat sich Angela Merkel für die sogenannte Ahnengalerie im Bundeskanzleramt porträtieren lassen. Die Altkanzlerin hadert mit dem Gedanken, in naher Zukunft mit einem Porträt dort zu hängen. "Es ist komisch, wenn man langsam Geschichte wird", sagt die 71-Jährige der Wochenzeitung "Die Zeit". Doch versuche sie, es mit Gleichmut zu nehmen: "Da häng ich dann eben." Der Platz neben Gerhard Schröder war bisher noch frei.

Merkel stand dem Bericht zufolge monatelang Modell für das Gemälde des bisher eher unbekannten Künstlers Jérémy Queyras. Der 28-Jährige habe seit dem Sommer vergangenen Jahres immer wieder die ehemalige Bundeskanzlerin getroffen und diese in einem eigens dafür eingerichteten Atelier in Berlin porträtiert. Das Gemälde soll am kommenden Dienstag im Bode-Museum in Berlin vorgestellt werden, vom 1. Juli bis 4. Oktober können Besucher es dort sehen. Danach soll das Bild in die Ahnengalerie im Kanzleramt kommen. Dort hängen die gemalten Porträts deutscher Bundeskanzler.

Quelle: ntv.de